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Fischereiverein

01.04.2015

Ein Minus in der Kasse und ein Plus am Weiher

Pflege der Gewässer und Uferanlagen bleibt in Langerringen eines der wichtigsten Anliegen

Die Pflege der von der Gemeinde gepachteten Fischgewässer und Uferanlagen war auch im vergangenen 40. Jahr nach der Gründung eine der wichtigsten Aufgaben des Langerringer Fischereivereins. So wurde der obere Weiher der vereinseigenen Teichanlage bei Lamerdingen, direkt neben der Bahnlinie, aufwendig saniert.

In 105 Baggerstunden wurde Schlamm beseitigt und 150 Tonnen Flussbausteine verbaut, um durch Biber verursachte Löcher und Gräben am Ufer zu verfestigen. Außerdem wurden 60 Bäume und Sträucher neu gepflanzt. Die zukunftssichere Gestaltung des Weihers wurde mit etwa 8500 Euro aus der Vereinskasse und etlichen freiwilligen Arbeitsstunden gestemmt, berichtete Vorsitzender Franz Erber stolz. Vor allem wegen dieser Maßnahme und den Fischbesatzen in der Gennach, dem Röthenbach sowie dem Bagger- und Birkensee wurde das Jahr 2014 mit einem Minus von etwa 5350 Euro abgeschlossen. „Doch dafür haben wir ja unser Geld“, stellte Kassier Stefan Weimeir mit Verweis auf das stattliche Vereinsvermögen zufrieden fest.

Natürlich wurde ein Festabend zum 40. Jubiläum sowie das jährliche Anfischen mit Kesselfleischessen, das Vatertagsfischen und ein Kontrollfischen im Riedweilergraben und Röthenbach durchgeführt. Für die Jugend gab es eigene Fischertage, im Sommer ein Zeltlager am Baggersee und ein Ferienprogramm.

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Aus der von Markus Strohmaier vorgelegten Fangstatistik geht hervor, dass 459 Fische mit einem Gesamtgewicht von 418 Kilogramm gefangen wurden. Den dicksten Fisch angelte sich Jürgen Wiedemann mit einem fünf Kilogramm schweren Zander.

Ein dreifacher Fang gelang Franz Erber mit einem 70 Zentimeter langen Hecht, der noch einen Barsch und eine Forelle im Maul hatte.

Mit Vollendung des 70. Lebensjahres bei 25-jähriger Mitgliedschaft wurden Xaver Knoll und Horst Marz zu Ehrenmitgliedern ernannt. Für 40 Jahre Mitgliedschaft wurden Ehrenvorstand Hermann Zech, Franz Martin und Josef Müller sowie für 25 Jahre Christian Schorer, Stefan Jehmüller, Jan Kast und Werner Rid geehrt.

Einige Vorstandsposten wurden neu besetzt: Vorsitzender Franz Erber (wie bisher), Stellvertreter Roland Rommel (bisher Gerhard Streit), Gewässerwart Markus Strohmaier (bisher Gerhard Arndt), Gerätewart Hans Schätzenmaier (wie bisher), Kassenwart Stefan Weimeir (wie bisher), Jugendwart Jan Kast (bisher Roland Rommel), Schriftführerin ist Alexandra Stuhler (bisher Wolfgang Trinker), Beisitzer sind Roland Leitenmeier, Jürgen Wiedemann und Armin Vogt, Kassenprüfer sind Ludwig Dietmair, Edelbert Greiner. Das Ehrengericht besteht aus Helmut Frank, Franz Martin und Hermann Zech.

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