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Schwabmünchen

17.07.2017

Ein Rennsonntag in der Stadt

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Das Team Canius I war mit voller Begeisterung dabei und freute sich über einen dritten Platz.
Bild: Uwe Bolten

In Schwabmünchen gab es viele Kreationen aus dem Fahrzeugbau. Warum das Kopfsteinpflaster Probleme bereitete.

Was auf der Rennstrecke Circuit Gilles Villeneuve in Montreal die berühmte „Wall Of Champions“ darstellt, ist in Schwabmünchen das „Toblerone-S“, eine Doppelkurvenkombination, die den Piloten der Seifenkisten beim diesjährigen Rennen so einiges abverlangte. Insgesamt 16 Teams folgten dem Ruf des Jugendbeirates und stellten sich der Herausforderung, die gut 300 Meter lange Strecke von der Ferdinand-Wagner-Straße, vorbei am sogenannten Tobleronebrunnen, die Jahnstraße hinunter zu bewältigen.

Da neben der Geschwindigkeit auch die Kreativität bewertet wurde, konnten hunderte Besucher entlang der Strecke zum Teil sehr eigenwillige Fahrzeuge anfeuern. Neben stylischen Hochgeschwindigkeitsfahrzeug, über einen Feuerwehrwagen, einem Minion-Mobil bis zum Nachbau eines Miniatur-Bus waren viele Schöpfungen vertreten. „Wir haben ein Fahrzeug aus einem ausgemusterten Rollstuhl und einem Rollator gebaut“, sagte Harald Grießer vom Jugendzentrum, zu seinem Rennschlitten. Das Publikum dankte dies mit Anfeuerungsrufen und kräftigem Applaus bei der Vorbeifahrt.

Mit Vollgummireifen im Nachteil

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Aber nicht alles lief reibungslos und so einfach wie es aussieht. „Wir haben Riesenprobleme mit den Vollgummireifen. Die verlieren auf dem Kopfsteinpflaster zu sehr an Geschwindigkeit“, war beispielsweise frustriert aus dem Team Kerker zu hören. Als sich beim „Fire Rider“ der Jugendfeuerwehr die Lenkung verabschiedete, arbeitete die Boxenmannschaft intensiv, um das Rennen fortsetzen zu können.

Das 40-köpfige Team um die Organisatoren Enzo Hirsch und Lisa Schaur hatten das Rennen exzellent vorbereitet und die Strecke bestens präpariert. Dennoch kam es während der Veranstaltung zu Verzögerungen im Rennablauf, worauf besonders Familien mit kleinen Kinder die Strecke, auch wegen der Hitze, früher verließen. Dies tat der Stimmung in den Teams in den Halbfinal- und Finalläufen keinen Abbruch.

Am Ende setzten sich natürlich Experten durch: Das Team der Schäfer+Waibl-Gesellen mit Pilot Florian Schäfer vor Markus Parton mit seinem Singoldflitzer und dem Team Caninus 1 mit Pilotin Jenny durch.

Den Krativpreis, der durch das Publikum vergeben wurde, ging an die FireRider, gefolgt von Team Schäfer+Waibl-Gesellen und Caninus 1 von Schönwetter Zahntechnik. Der Rennsonntag zeigte in beeindruckender Weise, welchen Herausforderungen die Jugend in der Stadt meistern kann.

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