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Geschichte

20.03.2015

Ein halbes Jahrhundert im Roten Kreuz

Wahrlich stolz auf ihre Urkunden können die langjährigen Mitglieder sein: (von links) Thomas Wegscheider, Florian Schmid, Ingrid Kleber, Theresa Eichinger, Katharina Egger, Alexander Schmid, Eva Bunz und Susanna Dietrich.
Bild: Georg Egger

Katharina Egger war schon vor 50 Jahren dabei. Da war noch vieles ganz anders

Ein rundes Jubiläum gab es in der Rotkreuzbereitschaft Langenneufnach zu feiern: Katharina Egger bekam die „Auszeichnungsspange für 50 Dienstjahre“.

Bereits in der Gründungszeit des Langenneufnacher Roten Kreuzes war sie mit dabei und trat im Oktober 1964 in das BRK ein. Damals wurden Sanitätsdienste ohne Rettungswagen abgehalten, als Stützpunkt wurde vor Ort ein Zelt aufgebaut, wie z.B. bei Volksläufen in Mittelneufnach oder dem Skispringen in Siegertshofen.

Höhepunkte waren sicher auch die Einsätze bei den Bergrennen in Mickhausen: Man hatte noch Zeit für eine Pause und unter Mithilfe von Katharina Egger wurden die Einsatzkräfte mit einem vor Ort hergestellten warmen Mittagessen verpflegt. In Langenneufnach hatte die Rettungswache noch keine eigenen Räume, sodass der Dienst von zu Hause aus versehen wurde: Auch dort war sie aktiv im Einsatz.

Das BRK vor Ort war im Aufbau und man suchte dringend Führungskräfte: Katharina Egger absolvierte einige Ausbildungen und leitete die Frauenbereitschaft bis Mitte der 80er-Jahre. Auch auf Kreisebene war sie tätig und wurde bis vor einigen Jahren als Delegierte in die Bezirks- und sogar in die bayerische Landesversammlung gewählt.

Heute ist Katharina Egger, so weit es ihre Gesundheit erlaubt, noch als Helferin beim Blutspenden in Langenneufnach dabei. Und natürlich ist sie bei allen geselligen Veranstaltungen gerne dabei.

Für 30 aktive Jahre im BRK wurde Ingrid Kleber geehrt: Ihre Rotkreuzkarriere begann im Landkreis Günzburg, bevor sie der Liebe wegen nach Langenneufnach wechselte.

Die Auszeichnung für zehn Jahre erhielten Eva Bunz und Florian Wegscheider, für fünf Jahre wurde Susanna Dietrich ausgezeichnet.

Gemeinsam bringen es die beiden Brüder Alexander und Florian Schmid ebenfalls auf ein halbes Jahrhundert im BRK: Vor 25 Jahren traten beide in das Jugendrotkreuz ein und wechselten später in die Erwachsenengemeinschaft, wo sie heute eher fürs Grobe zuständig sind.

Sie halten den umfangreichen Fuhrpark instand oder sind mit Lkw und angehängtem Notstromaggregat unterwegs, um bei diversen Veranstaltungen für die nötige Energie zu sorgen.

Ein Beweis für die erfolgreiche Nachwuchsarbeit im Langenneufnacher Jugendrotkreuz – damals wie heute – ist die Tatsache, dass Theresa Eichinger für zehn Jahre Mitgliedschaft geehrt wurde und sich in dieser Zeit vor allem als Gruppenleiterin der Jugendarbeit verschrieben hatte. (SZ)

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