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Langenneufnach

14.01.2019

Ein neuer Platz für das Kriegerdenkmal ist gefunden

Das Kriegerdenkmal von Langenneufnach soll künftig außerhalb des Friedhofs stehen. Das beschloss der Gemeinderat.
Bild: Karin Marz

Das Ehrenmal soll außerhalb des Friedhofs von Langenneufnach stehen. Für Diskussion sorgt nun eine Türe.  

Das Kriegerdenkmal auf dem Langenneufnacher Friedhof wird versetzt. Diesen Entschluss fassten die Gemeinderäte während der jüngsten Sitzung mit einer Gegenstimme. Grund für die Versetzung ist die neue östliche Zufahrt zum Friedhof. Das Kriegerdenkmal soll direkt neben dem neuen Parkplatz errichtet werden.

Zudem soll der vorhandene Weg des Friedhofs Richtung Osten verlängert werden und somit direkt auf das Kriegerdenkmal zuführen. Das Wegekreuz soll ebenso versetzt und beim Denkmal aufgestellt werden. Während der Diskussion sprach sich Ratsmitglied Leonhard Eisenschmid-Strobel dafür aus, sich dem Vorschlag des Krieger- und Soldatenvereins anzuschließen und das Kriegerdenkmal an der jetzigen Stelle zu belassen. Andere Räte waren hingegen der Meinung, dass eine Versetzung nur im Zusammenhang mit der nötigen Sanierung des Denkmals sinnvoll wäre. Bürgermeister Josef Böck erläuterte hierzu, dass eine Sanierung zwar noch nicht akut sei, allerdings sicherlich in den nächsten zehn Jahren anstehen werde.

Entscheidung zum Friedhof ist gefallen

Mit in seine Entscheidung schloss das Gremium die Überlegung ein, ob der Friedhof Richtung Osten mit Urnengräbern erweitert werden könnte und daher die Versetzung des Denkmals sinnvoll wäre. Die Räte einigten sich zudem auch darauf, dass Angebote für eine Sanierung des Denkmals sowie entsprechende Materialvorschläge eingeholt werden sollen, um das Denkmal neu zu gestalten. Auch nach Angeboten für ein Tor zwischen Parkplatz und Friedhof soll nachgefragt werden.

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Eingangstür ist zu klein

Für Unmut hatte bereits der Einbau einer neuen Eingangstüre im Untergeschoss des umgebauten, ehemaligen Feuerwehrhauses gesorgt, deren Räumlichkeiten in Zukunft den Ortsvereinen zur Verfügung gestellt werden. Während der Bürgerversammlung monierte nämlich ein Bürger, dass diese Eingangstüre zu schmal und zu niedrig sei. Nach Überprüfung wurde festgestellt, dass der Verwaltung damals nicht aufgefallen war, dass die Türe entgegen dem Angebot der ausführenden Handwerksfirma mit einer anderen Größe eingebaut wurde. Eine größere Türe wäre allerdings aufgrund des Mauerwerks gar nicht möglich gewesen.

Da die Außenfassade bereits vollständig saniert ist und bis auf den Imkerverein die anderen Ortsvereine keine Probleme mit der Türe haben, schlug Böck vor, diese Türe so zu belassen. Damit war dieses Problem allerdings noch nicht gelöst. Denn der Imkerverein hat nun den Antrag gestellt, dass er für die Wachsverarbeitung eine Be- und Entlüftung in den Räumlichkeiten benötigt.

Eine zweite Türe hilft nun allen

Die anwesenden Vertreter des Imkervereins besprachen während der Sitzung mit den Räten, wie dieses Problem gelöst werden könnte, und vor allem, wer die Kosten hierfür trage. Zweiter Bürgermeister Gerald Eichinger schlug schließlich vor, anstelle eines Fensters eine zusätzliche Türe einzubauen. Somit wäre sowohl das Problem mit der zu kleinen Eingangstüre als auch mit der Be- und Entlüftung gelöst. Die Imker benötigen nämlich für ihre Geräte eine größere Türe. An den Kosten wollen sich die Imker beteiligen. Angebote sollen hierfür nun eingeholt werden.

Mit sieben zu vier Stimmen lehnten die Gemeinderäte schließlich den Antrag auf Ausbau eines Dachgeschosses in einem Einfamilienhaus und auf Umnutzung einer Garage ab. Das Landratsamt Augsburg hatte bei einer Baukontrolle festgestellt, dass dieses Gebäude von zwölf Personen als Gemeinschaftsunterkunft bewohnt wurde. Hierbei handele es sich um auswärtige Saisonarbeitskräfte. Die im Haus integrierte Garage soll zu Wohnzwecken umgebaut werden. Die Räte waren der Meinung, dass diese Änderung der ursprünglichen Nutzung gravierend widerspreche.

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