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14.06.2018

Einbrecher suchen erneut Bäckerei heim

Die Täter gehen

Wer die beiden Wörter „Einbruch“ und „Bäckerei“ im Internet in eine Suchmaschine eingibt, bekommt 216000 Ergebnisse. In exakt 0,29 Sekunden. Und die Schlagzeilen ähneln sich: „Erneuter Einbruch..., schon der zweite Einbruch..., hoher Sachschaden bei Einbruch in Bäckerei ...“! So auch in Gersthofen. Hier haben die Täter erneut zugeschlagen. Ziel war dieses Mal eine Bäckerei an der Augsburger Straße. Eher untypisch ist da schon der versuchte Einbruch am Wochenende in Neusäß. Hier wurde eine Metzgerei heimgesucht, der Täter scheiterte aber.

In Gersthofen fiel den Einbrechern ein niedriger vierstelliger Bargeldbetrag in die Hände. Die Täter gelangten in der Nacht auf Mittwoch durch das Aufhebeln einer Tür in die Filiale und brachen nach Auskunft der Polizei auf brachiale Weise Schränken und Kassen auf, sodass sich der Sachschaden auf rund 4000 Euro beläuft.

Mitte März ist bereits eine weitere Bäckerei in der Augsburger Straße von Einbrechern heimgesucht worden. Auch hier wurde die Zugangstüre aufgehebelt, die Täter gingen dabei ebenfalls brachial vor. Sie rissen einen Tresor aus der Wand, brachen ihn auf und entwendeten einen höheren vierstelligen Bargeldbetrag. Der Sachschaden wurde auf rund 2500 Euro geschätzt. Im Gegensatz zu dem jüngsten Einbruch ist hier ab die Kriminalpolizei in Augsburg zuständig.

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„Dies hängt immer von der Schadenshöhe beziehungsweise von dem Schadensbild ab“, sagt Thomas Klingler, der stellvertretende Leiter der Gersthofer Polizei. Zwar sind beim jüngsten Einbruch in der Augsburger die Beute und der Sachschaden vergleichbar mit dem Einbruch Mitte März, „aber dieses Mal war kein Tresor im Spiel“, sagt Klingler. Somit bleibe die Inspektion in Gersthofen zuständig. Doch ist diese Unterteilung der Zuständigkeitsbereiche für die Aufklärung der Fälle nicht eher kontraproduktiv?

„Nein“, sagt Klingler. „Die Sachbearbeiter stehen natürlich im engen Kontakt und tauschen sich untereinander aus.“ Sollten zwischen den einzelnen Taten Zusammenhänge bestehen, würde dies bei den Ermittlungen auch entsprechend berücksichtigt. Ob es sich bei der aktuellen Häufung um eine Serie handelt, hinter der eine organisierte Bande steckt, will die Polizei zum jetzigen Zeitpunkt nicht bestätigen. Sicher ist nur eins: Auf Brot und Brezen haben es die Täter nicht abgesehen. (thia)"Kommentar

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