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Abschied

01.04.2015

Eine Ära geht zu Ende

Der Bobinger Gartenbauvorsitzende Karl Schenk hört nach 24 Jahren auf

Im Obst- und Gartenbauverein Bobingen geht eine Ära zu Ende: Nach 24 Jahren hört der Vorsitzende Karl Schenk auf. Er hielt seinen letzten Rückblick auf der Jahreshauptversammlung im Gasthof Sonne, wie er mit Rührung in der Stimme verriet. Ihm werde die Arbeit einfach zu viel. Er werde aber sicher einen guten Nachfolger haben, meinte Schenk, ohne den Wahlen vorgreifen zu wollen.

Zum neuen Vorsitzenden des 519 Mitglieder zählenden Obst- und Gartenbauvereins ist Peter Mannes gewählt worden. Er ist sich der „riesigen Fußstapfen“ seines Vorgängers bewusst. „Ich habe mal in die Chronik geschaut und festgestellt, dass es im Verein in den letzten 60 Jahren nur zwei Vorsitzende gab“, erzählte Mannes. Erst Martin Langenmayr und bis jetzt Karl Schenk. Das sei nur schwer zu schaffen. Er freue sich jedenfalls, so Mannes, auf seine neue Aufgabe in einem tollen Vorstand und auch darüber, dass „Karl Schenk uns als Beisitzer erhalten bleibt.“ Schön sei es, dass es mit Beisitzer Georg Egger auch wieder ein Bindeglied zu den Imkern gebe.

Auch Dritter Bürgermeister Rainer Naumann fand in seinem Grußwort lobende Worte für Schenk: „Der Gartenbauverein ist aus dem gesellschaftlichen Leben in Bobingen nicht mehr wegzudenken“, meinte er und verwies beispielsweise auf das Mostfest, welches „so manchen anstrengenden Abend auch für die Gäste“ bedeutet habe, schmunzelte Naumann. Es sei für ihn ungewohnt, zu so einem speziellen Anlass wie der Verabschiedung Karl Schenks ein Grußwort zu sprechen, er wolle aber jedenfalls dessen Einsatz in den vergangenen Jahren gewürdigt wissen.

Sein Dank galt zudem den Blumenpflegern, deren Leistung „ein wunderschönes Bild für Bobingen abgibt.“ Naumann brachte zudem frohe Kunde aus den Haushaltsberatungen mit: Die Zuschüsse für die neue Honigschleuder der Imker und die notwendig gewordenen Anschaffungen für die Mosterei wurden genehmigt.

Mannes neues Amt hingegen beginnt mit der Suche nach einem Blumenpfleger für die Brücke an der Krumbacher Straße. „Für die Brücke an der Singold werden wir eine Pumpe anschaffen, dann muss das Wasser nicht mehr in Kannen hergebracht werden.“

Schenk bedankte sich in seinem letzten Rückblick besonders bei den Blumenpflegern, „sie sind eine große Stütze des Vereins und haben wesentlich zu unserem Ansehen beigetragen.“ Der Blumenschmuck sei weit über die Ortsgrenzen hinaus bekannt und verursache viel Arbeit. Schon im April werden die Blumenkästen vorgepflanzt und im Gewächshaus aufgestellt. Gut angewachsen kommen sie im Mai an die Brückengeländer und werden von da ab von den Blumenpflegern gut gehegt und gepflegt. So lassen die Blumenkästen die Stadt in einem blühenden Licht erstrahlen.

Mannes berichtete von einer Neuerung, die im vergangenen Jahr bereits vom Vorstandsteam ausprobiert worden sei. „Wir wollen die Bobinger Gartenrunde anbieten, ein zwangloses und unverbindliches Treffen in verschiedenen Gärten, die wir dann anschauen können.“ Wer seinen Garten zeigen wolle, der könne sich gerne melden. Neuerungen wird es auch in der Bobinger Mosterei geben. Zweiter Vorsitzender Claus Förg, der in seinem Amt bestätigt wurde, gab hierzu bekannt, dass man einiges an Investitionen leisten muss, um die Anlage auf Vordermann zu bringen. Hierfür wird ein Betrag von 55000 Euro angesetzt, der von der Stadt Bobingen bezuschusst wird.

Peter Mannes durfte in seinem neuen Amt gleich einige Ehrungen vornehmen. „Zwei Ehrungen sind dabei für besondere Menschen“, meinte Mannes und bedankte sich bei Karl Schenk mit einem Apfelbaum und bei Barbara Schenk mit einem Blumenstrauß für ihr 24-jähriges ehrenamtliches Engagement.

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