Soziales

25.05.2019

„Eine große Hilfe“

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Georg Frick aus Großaitingen widmet sich dem Gartenbau und unterstützt die Kartei der Not.
Bild: Reinhold Radloff

Wie Georg Frick aus Großaitingen ständig der Kartei der Not hilft

Seine Flexibilität ist so groß wie sein Engagement. Georg Frick aus Großaitingen hat viele unterschiedliche Berufe und Begabungen, er hat auch ein Herz für soziale Schwache. Viel Umgang mit Menschen, das hat Georg Frick in seinen Berufen schon sein ganzes Leben lang gehabt, zunächst als Informatiker, später als Logistiker und Manager und jetzt als Gartenbauer. Er hat im Ruhestand sein Hobby zum Beruf gemacht. „Erstens glaube ich, dass der Mensch auch mit über 60 Jahren noch lernfähig ist und zweitens noch lange nicht zum alten Eisen gehört. Lernen ist ein Leben lang möglich. Es gibt also keinen Grund, die Hände in den Schoß zu legen.“

Er drückt seit Jahren nicht nur die Schulbank, um seine Gartenbaukenntnisse und die dafür notwendigen praktischen Fähigkeiten und Fertigkeiten auszubauen, sondern engagiert sich auch noch sozial. „Ich bin ehrenamtlich Sozialpate beim Amt für Sozialleistungen in Augsburg. Dort helfe ich in persönlichen Gesprächen den Menschen vorrangig, ihre Finanzen wieder in Ordnung zu bringen. Weil ich schon seit vielen Jahren der Kartei der Not der Augsburger Allgemeinen und ihrer Heimatzeitungen spende, bin ich auf die Idee gekommen, für die Bedürftigen und in deren Sinne gleich Anträge an diese hervorragende Hilfsorganisation auszufüllen.“ Doch damit nicht genug. „Weil ich feststellte, dass die Hilfsbedürftigkeit ständig steigt, wollte ich auch einen erhöhten Beitrag selbst leisten. Ich denke, dass es angemessen ist, wenn ich zehn Prozent meines Jahresnettoeinkommens aus meiner Firma Gartenservice Frick-Traumgärten für alle in Zukunft Jahr für Jahr spende.“

Der Geschäftsführer der Kartei der Not, Arnd Hansen, meinte dazu: „Wir freuen uns über jede Spende, natürlich besonders über so große und immer wiederkehrende Zuwendungen, da wir dadurch eine gute Kalkulationsgrundlage haben. Besonders froh bin ich aber darüber, dass Herr Frick uns zugesagt hat, sich im Elinor-Holland-Haus als Mitarbeiter ehrenamtlich zu engagieren. Er wird uns eine wichtige und große Hilfe sein.“ (rr-)

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