Newsticker

Spanien meldet Rekordzahl an Todesopfern binnen 24 Stunden
  1. Startseite
  2. Lokales (Schwabmünchen)
  3. Eishockey: Plötzlich kippt die Partie

Königsbrunn

24.02.2020

Eishockey: Plötzlich kippt die Partie

Im Powerplay hatte der EHC Königsbrunn (vorne Bullnheimer, dahinter Jakub Rámek) zahlreiche Chancen, konnte aber bis auf den zweiten Treffer keine verwerten.
Bild: Horst Plate

Plus Unglückliche 5:7-Niederlage gegen den TSV Peißenberg: Die Gäste aus Königsbrunn liegen bis zum letzten Wechsel sogar mit 5:2 vorne.

Gegen den TSV Peißenberg blieb Königsbrunn nach einem katastrophalen Schlussabschnitt ohne Punkte und muss am nächsten Wochenende noch ein Spiel absolvieren. Danach endet die Saison. Den Klassenerhalt haben die Königsbrunner bereits erreicht. Coach Waldemar Dietrich war nach der Partie verbittert.

„Wie schon in einigen anderen Partien haben wir das Spiel am Ende aus der Hand gegeben. Meiner Meinung nach fehlt meiner Mannschaft noch die Erfahrung, die Spieler können da nicht einfach die Scheibe über die blaue Linie schießen. Peißenberg hat das im letzten Drittel sehr gut gemacht und die Scheibe immer zum Tor gebracht. Wer dann fünf Treffer in einem Drittel macht, der hat am Ende auch verdient gewonnen“, sagte Dietrich. Er hatte wie schon in der Partie gegen Schweinfurt bis auf die Verletzten Alexander Strehler, Maxi Hermann und Max Arnawa den kompletten Kader zur Verfügung.

Der EHC startete sehr gut in die Partie, schon nach vier Minuten stand es durch den Treffer von Anton Zimmer 1:0 für Königsbrunn. Nur drei Minuten später erhöhte der EHC in Überzahl auf 2:0, Jakub Rámek netzte aus unmöglichem Winkel ein. Dabei stand er seitlich hinter der Torlinie und schoss den Rücken des Goalies an, von dem aus der Puck dann im Tor landete.

Eishockey: Plötzlich kippt die Partie

Nun kam Leben in die gegnerische Mannschaft, doch der EHC überstand die kurze Druckphase der Peißenberger schadlos. Die Führung für den EHC war hochverdient, weitere Treffer fielen aber nicht mehr bis zur ersten Pause.

Peißenberg startete im zweiten Drittel deutlich aggressiver und ging nun beherzter in die Zweikämpfe, den nächsten Treffer markierte aber der EHC. Hayden Trupp erhöhte auf 3:0, doch nur eine Minute später konnte auch der Peißenberger Anhang über den 3:1-Anschlusstreffer jubeln. Als erneut nach einer weiteren Minute das 3:2 für die Gastgeber fiel, drohte die Partie zu kippen.

Die Peißenerberg bauten nun mächtig Druck auf. Der nächste Treffer gelang aber wieder dem EHC, als Mauro Seider zum 4:2 einschoss. Julian Becher legte dann kurz darauf in der 29. Spielminute zum 5:2 nach. Auch dieser Doppelschlag zeigte Wirkung – diesmal allerdings bei den Eishacklern. Nach einem Bandencheck gegen Nicolas Neuber wurde der Peißenberger Manuel Singer für sein rüdes Einsteigen zum Duschen geschickt, der EHC hatte nun fünf Minuten Überzahl. Allerdings verpassten es die Brunnenstädter, den Vorsprung weiter auszubauen. Mit dem 5:2 gingen dann auch beide Mannschaften ein letztes Mal in die Drittelpause. Im letzten Spielabschnitt verwaltete der EHC zunächst das Ergebnis, doch in der 46. Spielminute verkürzte Peißenberg in Überzahl auf 3:5 und erhöhte die Schlagzahl. Der EHC hatte danach noch vier Minuten Überzahl, aber auch jetzt wollte den Königsbrunnern kein Treffer gelingen.

Gleich danach sollte sich das rächen, denn kaum war Peißenberg komplett, fiel auch schon das 4:5. Nur eine Minute später musste Torfrau Jennifer Harß erneut hinter sich greifen, die Peißenberger glichen aus. Doch es kam noch schlimmer für den EHC, 69 Sekunden vor Drittelende ging Peißenberg zum ersten Mal mit 6:5 in Führung, Königsbrunns Coach Waldemar Dietrich nahm eine Auszeit. Doch auch danach ging nichts mehr.

Obwohl Jennifer Harß zugunsten eines weiteren Stürmers vom Eis ging, trafen die Eishackler ins leere Netz und sorgten so für den Endstand. Einen Bärendienst erwies aber Anton Zimmer seiner Mannschaft, der nach einem Stockstich vorzeitig vom Platz musste und im letzten Spiel nach dieser Unsportlichkeit fehlen wird.

Themen folgen

Sie haben nicht die Berechtigung zu kommentieren. Bitte beachten Sie, dass Sie als Einzelperson angemeldet sein müssen, um kommentieren zu können. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an moderator@augsburger-allgemeine.de.

Bitte melden Sie sich an, um mit zu diskutieren.

Das könnte Sie auch interessieren