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Bobingen

25.11.2020

Enge Bahnunterführung in Bobingen: Das Problem ist schon lange bekannt

Monatelang dauerten 2018 die Arbeiten an der Bahnunterführung der Bischof-Ulrich-Straße: Der Fahrstreifen wurde schmaler gestaltet und ein eigener Fußweg gebaut.
Foto: Pitt Schurian

Plus Die Bahnunterführung in der Bischof-Ulrich-Straße in Bobingen soll sicherer werden. Die FBU im Stadtrat begrüßt nun einen "Sinneswandel" der CSU.

Seit Anfang 2015 setzt sich die FBU Bobingen für mehr Verkehrssicherheit von Fußgängern und Radfahrern im Bereich der Unterführung der Bischof-Ulrich-Straße ein. Trotz anfänglich geringer Unterstützung bei anderen Fraktionen im Stadtrat sei es nach mehreren Anläufen schließlich gelungen, eine Mehrheit zu gewinnen, damit der Tunnel verbreitert wird.

Auch nach Fertigstellung der neuen Unterführung will sich die Stadtratsfraktion nach eigener Mitteilung dafür einsetzen, diese Stelle insbesondere für die nicht motorisierten Verkehrsteilnehmer so sicher wie möglich zu machen. Die FBU begrüße es, dass nun auch die CSU-Fraktion diese Problematik erkannt und aufgegriffen habe. Von einem "Sinneswandel" ist die Rede. Jedes Vorhaben, mehr Sicherheit an dieser Engstelle zu schaffen, werde unterstützt.

Bahnunterführung in Bobingen: Mehrheit gegen Breite von acht Metern

Die FBU sprach sich bei der Unterführung vor fünf Jahren für eine lichte Breite von acht Metern aus - also 70 Zentimeter mehr als vorgeschlagen, um so einen gemeinsamen Geh-/Radweg zu realisieren. Dieser Vorschlag wurde mit 2:21 Stimmen im Stadtrat von allen Fraktionen abgelehnt. Das Ergebnis: Vor zwei Jahren wurde auf eine Breite von 7,30 Metern verbreitert. "Leider wurde mit dieser Entscheidung die jetzige Problematik sehenden Auges in Kauf genommen. Mit einer Breite von acht Metern hätte ein gemeinsamer Geh- und Radweg einfacher realisiert werden können", teilt die FBU mit. Heute gibt es an der Engstelle nur einen einseitigen Gehweg, aber keinen Radweg.

Auch Radler sollen Fußgängerweg der Bahnunterführung in Bobingen nutzen

Damit auch sie den Seitenstreifen für Fußgänger nutzen können, fordert die CSU, dass die Bahnunterführung stadtauswärts mit dem Zusatzschild „Radfahrer frei“ versehen wird. Außerdem soll die Einfädelspur von der Straße auf den Fußweg farblich rot markiert werden, damit die Verkehrslage besser sichtbar ist.

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