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Schwabmünchen

06.09.2019

Erstklässler blicken Autofahrern ins Auge

Der Präsident des Rotary Club Ernst Färber (links) und Schwabmünchens Bürgermeister Lorenz Müller mit dem Plakat des Projektes „Schulanfänger-Aufgepasst!“
Bild: Nadine Kruppe

20 Kinder sind für die Plakataktion der Stadt und des Rotary Club in Schwabmünchen fotografiert worden.

Eine gemeinsame Aktion der Stadt und des Rotary Club Schwabmünchen soll die ABC-Schützen und die Autofahrer gleichermaßen sensibilisieren, wenn ab Dienstag die Schule wieder beginnt.

Einen Beitrag für einen sicheren Schulweg der Kinder zu leisten, ist die Hauptmotivation für diese erfolgreiche Kooperation mit dem Rotary Club Schwabmünchen, so Bürgermeister Lorenz Müller. Schwabmünchner Erstklässler mit Schultüte werden den Autofahrern in Kürze direkt ins Auge blicken. Rund 40 Großplakate in der Innenstadt, entlang und um den Schulweg herum, fordern damit die Aufmerksamkeit aller Verkehrsteilnehmer.

Bezug zu Kindern aus der Stadt soll Wachsamkeit der Autofahrer erhöhen

Durch den direkten Bezug zu Kindern aus der Stadt und der Nachbarschaft verspricht man sich eine erhöhte Vorsicht und Tempokontrolle der Autofahrer. Die Plakate sollen außerdem den Kindern auf ihrem neuen und ungewohnten Schulweg die Unsicherheit nehmen. Auf Initiative des Rotary-Präsidenten, Ernst Färber, wurde diese Plakataktion an die Stadt herangetragen. Bald kam man in partnerschaftlicher Kooperation überein dies zu jedem Schuljahresbeginn umzusetzen.

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Es wurden seitens der Stadt die Eltern aller Erstklässler angeschrieben, wobei dann 20 Kinder am Fototermin des Fotostudios Hillenbrand teilnahmen. Pro Kind wurden drei Plakate in der Größe DIN A0 gedruckt und zusätzlich erhält jedes Kind ein Gratisplakat zur Erinnerung an seinen ersten Schultag. „Es sind keine Models, es sind Kinder aus unserer Nachbarschaft, das soll die Vorsicht im Straßenverkehr noch mehr erhöhen“ , so Bürgermeister Lorenz Müller.

Dass diese Form von Öffentlichkeitsarbeit Erfolg hat, weiß man übrigens aus Erfahrungen der Stadt Bobingen, wo inzwischen fast alle Erstklässler beim Fotoshooting mitmachen. Die großen Plakate stehen noch etwa drei Wochen lang an Schulwegen, um die Autofahrer zum Aufpassen zu bewegen und ihre Aufmerksamkeit zu stärken. (kruna)

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