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14.07.2010

Erwartungen an das Begegnungsland

Bobingen/Lechfeld Das Begegnungsland Lech-Wertach sieht Potenzial für weitere Projekte auch im Raum Bobingen. Das sagte sein Manager Benjamin Früchtl bei einem Besuch in Bobingen. Die Stadt ist ebenso wie Königsbrunn oder die Lechfeldgemeinden Mitglied in diesem Verbund zur gemeinsamen Regionalentwicklung.

Wie berichtet, stehen diesem seit 2008 bis 2013 ein Fördertopf mit insgesamt 1,3 Millionen Euro zur Verfügung. Davon hat das Begegnungsland bereits 450 000 Euro zur Auszahlung abgerufen oder beantragt. Dazu muss es Projekte entwerfen und durchführen, die die Region nachhaltig stärken.

Wie Benjamin Früchtl vor dem Stadtrat in Bobingen sagte, sieht er hierzu Möglichkeiten vor allem in den Bereichen Naherholung und Freizeit. Dazu soll das Radwegenetz ausgebaut und bekannter gemacht werden. Es gebe Ideen, alte Wallfahrten wieder zu beleben, um deren Zielen neue Besucher zu bringen. Für den Handel plant das Begegnungsland die Einführung von Wertgutscheinen.

Bürgermeister Bernd Müller regte an, das Begegnungsland Lech-Wertach möge sich auch für einen zweiten Anschluss Bobingens an die B17 einsetzen. Stadträtin Waltraut Wellenhofer legt Früchtl eine Abstimmung und Zusammenarbeit mit der Regionalentwicklung im Nordwesten des Augsburger Landes (ReAL West) ans Herz. Bobingen ist mit seinen Ortsteilen auch dort Mitglied.

Ratsherr Edmund Mannes ist sich sicher, dass Bobingen vom gemeinsamen Ausbau des Nordschwäbischen Radnetzes profitieren werde. Er hofft, dass das Begegnungsland, ähnlich wie ein Lechfelder Kartoffelbrot, weitere regionale Produkte propagieren werde. (pit)

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