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Mickhausen

19.10.2020

Erweiterungsbau des Mickhauser Kindergartens läuft auf Hochtouren

Auf Hochtouren laufen am Kirchberg in Mickhausen die Bauarbeiten für die Erweiterung des Kindergartens St. Wolfgang.
Bild: Walter Kleber

Plus In Mickhausen läuft der Erweiterungsbau des Kindergartens St. Wolfgang auf Hochtouren. Wann der Bau fertig werden und wie er aussehen soll.

Vier Monate nach dem ersten Spatenstich Mitte Juni läuft die Erweiterung des Kindergartens St. Wolfgang in Mickhausen auf Hochtouren. Dabei erhält das 1989 eingeweihte Kinderhaus am Kirchberg, in dem derzeit über hundert Buben und Mädchen aus den Gemeinden Mickhausen und Walkertshofen betreut werden, einen nach Westen in Richtung Pfarrhof hin ausgerichteten Anbau. Weil in der ersten Augusthälfte die Ferienschließung des Kindergartens und der zweiwöchige Betriebsurlaub der Baufirma Hans Dumerth aus Burtenbach (Landkreis Günzburg) zeitgleich im Kalender standen, arbeitet die Baufirma derzeit auch am Samstag, um den Rückstand wieder aufzuholen.

Erweiterung des Kindergartens St. Wolfgang kostet drei Millionen

Die Architekten Cornelia Thümmel und Kurt Hartmann haben die Erweiterung als drei kleine, zusammenhängende Häuser in Holzständerbauweise geplant. Darin entstehen drei rund 50 Quadratmeter große Gruppenräume, denen jeweils ein Intensivraum sowie Sanitär-, Versorgungs- und Nebenräume angegliedert sind. Das künftige zentrale Eingangsfoyer befindet sich zwischen dem Alt- und dem Neubau. Der eng getaktete Zeitplan für das knapp drei Millionen teure Projekt – das bisher größte Bauprojekt in der Geschichte der Staudengemeinde – sieht vor, dass bereits im Frühsommer nächsten Jahres eine erste Gruppe vom Alt- in den Neubau umzieht. Anschließend wird auch das alte Gebäude baulich an die heutigen Anforderungen angepasst.

Bereits im vergangenen Herbst ist der Zuschussbescheid des Freistaats Bayern über 1,03 Millionen Euro bei der Gemeinde eingegangen. Positiv wirkt sich bei der Maßnahme die attraktive, seit Jahresbeginn geltende staatliche Förderung für die Installation einer umweltfreundlichen Holzpelletsheizung aus. Für den Austausch einer alten Ölheizung gibt es 45 Prozent Zuschuss. Der komplette Kindergarten, die ehemalige Volksschule und das angrenzende Feuerwehr-Gerätehaus werden künftig aus einer Hand in einem Wärme-Verbundsystem mit CO2-neutraler Pelletswärme beheizt. Interesse an einer Beteiligung an dieser Gemeinschaftslösung haben inzwischen auch einige private Nachbarn bekundet. Ausgestiegen ist dagegen die Pfarrei St. Wolfgang: Der Pfarrhof und das Pfarrheim, so der kürzlich bei der Gemeinde eingegangene Bescheid der Diözese Augsburg, werden nicht an den Heizungsverbund angeschlossen, sondern auch weiterhin autark beheizt.

Öffentliche Toiletten für Kirchgänger und Friedhofsbesucher

Entgegen ersten Planungen wird die Heizzentrale mit dem Pelletslager nicht im Keller des ehemaligen Schulgebäudes an der Pfarrer-Sales-Baur-Straße eingerichtet. Stattdessen wird im ehemaligen Schulgarten südlich der alten Schule ein freistehendes Heizhaus gebaut. In dieses Gebäude sollen – ein schon lange gehegter Wunsch aus der Bevölkerung – auch öffentliche Toiletten für Kirchgänger und Friedhofsbesucher eingebaut werden.

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