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17.07.2010

Es bleibt alles anders

Es bleibt alles anders

Mehr als eine bloße Namensänderung steht den Hauptschulen ab September ins Haus. Das Konzept Mittelschule ist darauf ausgerichtet, angesichts rückgängiger Schülerzahlen und einem anhaltenden Trend zu weiterführenden Schulen für die Kinder und Jugendlichen, die auf einen gewerblichen Beruf zusteuern, vielseitigen Unterricht nicht weit weg von zu Hause zu sichern.

Das geht nur durch Kooperation benachbarter Schulen - und mit Schülern und Eltern, die auch mal längere Wege akzeptieren. Das hat in unserer Region erfreulich gut geklappt. Noch bleibt an der Oberfläche vieles gleich, wird nur im Hintergrund manches anders. Die Nagelprobe steht erst an, wenn die Zahl der Mittelschüler weiter sinkt, wenn noch mehr Kombination nötig wird.

Das Konzept Mittelschule ist kein Füllhorn für mehr Unterrichtsstunden, kann es angesichts knapper öffentlicher Kassen auch gar nicht sein. Unter diesen Vorzeichen müssen Schulen und Öffentlichkeit umdenken.

Nicht allein ein großes Budget macht eine Schule gut, sondern auch das Engagement der Kommune - vor allem aber auch die Bereitschaft der Eltern, ihren Teil zur Erziehung beizutragen.

Beim 50. Geburtstag der Königsbrunner Grundschule Nord war zu hören: Noch in den 1970er-Jahren saßen bis zu 40 Schüler in einer Klasse. Auch da war guter Unterricht möglich - mit Schülern, die vermutlich etwas ruhiger und konzentrierter waren als die von heute. Auch hier etwas zu verändern, würde der Schule sehr helfen.

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