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Schwabmünchen

05.01.2019

Event: Ab in die eiskalte Wertach

In die eiskalten Fluten der Wertach stürzen sich auch heuer wieder Wagemutige am Dreikönigstag.
Bild: Hieronymus Schneider (Archiv)

Die Schwabmünchner Wasserwacht ist für das Dreikönigsschwimmen gut gerüstet. Wo Zuschauer den besten Blick auf die Athleten haben.

Was wie eine verrückte Idee anmutet, ist für die Rettungsschwimmer der Wasserwacht im Bayerischen Roten Kreuz ein durchaus ernsthaftes Training. „Die Erfahrung, wie kalt Wasser sein kann und wie wichtig eine gute Ausrüstung ist, muss jeder Rettungsschwimmer machen. Schließlich sind wir auch im Winter für mögliche Einsätze bei Eiseinbrüchen oder anderen Unfällen in den Gewässern bereit“, erklärt der Vorsitzende der Schwabmünchner Wasserwacht Michael Ringel.

Aus einer Einsatzübung ist mittlerweile ein Event geworden, an dem sich auch andere geübte Schwimmer beteiligen können. So wird auch das fünfte Dreikönigsschwimmen des Wasserwacht-Kreisverbandes Augsburg Land sicher wieder viele Teilnehmer und Zuschauer anlocken. „Besonders freut mich, dass sich heuer 20 Wasserwachtler aus Meitingen angemeldet haben und aus unserer eigenen Gruppe wollen mehr mitschwimmen, als wir Neoprenanzüge haben. Da gilt es, schnell zu sein, denn ohne einen vernünftigen Neoprenanzug lassen wir niemanden ins Wasser“, sagt Ringel und verweist auch auf das Mindestalter von 16 Jahren.

Die Wertach ist zwischen vier und sechs Grad kalt

Alle Schwimmer sollen sich am Dreikönigstag bis 13 Uhr an der Wasserwachtstation nördlich der Brücke über die Schwabegger Straße bei der Wertachsiedlung einfinden. Der Start ist um 14 Uhr etwa zwei Kilometer flussaufwärts bei der Einmündung der Gennach. Von dort aus schwimmen die Teilnehmer bis zur Station der Wasserwacht. Zur Sicherheit werden wieder drei Boote die Schwimmer begleiten, um im Notfall schnell eingreifen zu können. Die Wassertemperatur liegt bei der derzeitigen eisfreien Witterung zwischen vier und sechs Grad plus. Die Teilnehmerzahl dürfte wie in den zurückliegenden Jahren zwischen 50 und 60 Schwimmern im Alter von 16 bis 60 Jahren liegen, die überwiegend von den Wasserwachten des Landkreises kommen.

In den vergangenen Jahren waren aber immer auch viele andere Schwimmer, etwa von der Polizei oder anderen Organisationen und Vereinen, dabei. Auch das Fitness-Studio Spieker hat Interesse bekundet.

Auf der Brücke oder von der Gaststätte aus sieht man am meisten

Die besten Plätze für die Zuschauer sind bei der Gaststätte „Zur Wertachau“, weil dort keine Bäume die Sicht behindern, sowie auf der Brücke der Schwabegger Straße. „Dort ist auf dem parallel zur Straße verlaufenden Geh- und Radweg genügend Platz“, erklärt Ringel, der sich außerdem eine verkehrsrechtliche Geschwindigkeitsbeschränkung auf 50 Stundenkilometer zum Schutz der Zuschauer eingeholt hat.

Wenn die Schwimmer nach etwa einer Stunde an der Wasserwachtstation angekommen sind, erwarten sie zwei vom Technischen Hilfswerk Schwabmünchen (THW) bereit gestellte beheizte Zelte zum Umziehen. Dort gibt es dann eine heiße Gulaschsuppe und Glühwein oder Tee zum Aufwärmen.

Auch an die Zuschauer hat das Organisationsteam gedacht und warme Getränke und Kuchen vorbereitet. Dafür gibt es keinen festen Preis, aber es wird um Spenden gebeten, die für die Instandhaltung der Ausrüstung der Schwabmünchner Wasserwacht verwendet werden. Deren Vorsitzender Michael Ringel hofft also auf viele Schwimmer und Zuschauer, die diese vom Ufer oder von der Brücke aus anfeuern. Weitere

Weitere Informationen gibt es per E-Mail unter michael.ringel@wasserwacht.bayern

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