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Kultur

03.11.2016

Fest mit Udo Jürgens und Mozart

Finale beim Herbstsingen in Langenneufnach: Das Bild zeigt die Vertreter aller beteiligten Chöre nach der Überreichung der Geschenke.
Bild: Werner Schauer

Der Liederhain Langenneufnach singt mit Gästen Klassiker von einst bis heute

Wiederum zu einem vollen Erfolg wurde das Herbstsingen des „Liederhains“ Langenneufnach in der voll besetzten Schulturnhalle, die von Anton Obermeier herbstlich geschmückt war. Vorsitzende Renate Meier konnte neben den Gastchören auch zahlreiche Ehrengäste und Vertreter von Vereinen aus Langenneufnach und der näheren Umgebung begrüßen. Den Reigen der Liedvorträge eröffnete der MGV Liederkranz Lechfeld unter der Leitung von Alexander Krumm mit „Ein Freund, ein guter Freund“ von W. R. Heymann, gefolgt vom Udo-Jürgens-Hit „Aber bitte mit Sahne“. Die nächsten drei Liedvorträge befaßten sich mit verschiedenen Trinkgewohnheiten: „Bel Ami“, „Trieb der Durst mich in die Schänke“ und „Der Frater Kellermeister“. Zum Abschluss des Vortrages kam die „Entschuldigung“ von Friedrich Silcher. Am Klavier begleitete den Chor Elisabeth Lidl. Der MGV „Frisch Auf“ aus Untermühlhausen mit Christoph M. Seidel am Pult begann seinen Auftritt gleich mit dem Trinklied „Ich weiß ein Faß in einem tiefen Keller“ von Ed May/Heinz H. Erhard, um dann sentimental zu werden: „Ach ich hab in meinem Herzen da drinnen“. „Die Nacht“, „Frauen sind anders“ und „Abendfrieden“ waren die weiteren Liedvorträge.

Mit dem „Sängergruß“ läutete die Liedertafel Dorschhausen mit ihrem Chorleiter Siegfried Guggemoos den zweiten Teil des Konzertes ein. „Sieh die bunten Drachen steigen“, „Marianna“, „Zigeunerkind“, „Her mit dem Wein“ und „Mare, mein Lieb“ waren die weiteren Liedvorträge des stimmgewaltigen Männerchores. Zwischen den Liedvorträgen brachte Anton Hörz hintergründige Gedichte zu Gehör.

Ein Höhepunkt des Abends war sicherlich der Auftritt des Vokalensembles „Markantuli“. Zwei Frauenstimmen und zwei Männerstimmen brachten schwäbische Gesangskultur in den Saal. Ihre Liedvorträge waren: „Wir kommen zu Euch“ von A. und H. Meixner, „Muß i denn zum Städtele hinaus“ von Franz R. Miller, „Wie wär’s denn“ von Max Probst, „Stoßt an, stoßt immer an“, „Frösch und Krotta kinna hupfa“ und „Wohlauf mit hellem Singen“ nach Sätzen von Erich Sepp.

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Den Abschluss des Konzertes gestaltete der gastgebende Liederhain Langenneufnach mit seinem Chorleiter Gerhard Meier, dem auch die Gesamtleitung oblag. Mit „So heiter wie der Sonnenschein“ nach der Zauberflöte von W. A. Mozart begann der Liedvortrag. Dann entführten die Sängerinnen und Sänger die Zuhörer in die „Provence“ von Ralph Siegel. Nun kredenzte der Chor „Griechischen Wein“ von Udo Jürgens, bevor die Zuhörer ins sonnige Spanien entführt wurden: „Zauber des Südens“, „Fiesta voller Fröhlichkeit“ und „Andalusisches Abendlied“, alle von Otto Groll. Der Chor wurde am Klavier begleitet von Ruth Doerfler. Mit der Zugabe „Schad is, dass scho zum Heimgehn is“ bedauerten alle, dass das gelungene Konzert schon zu Ende war.

Der Vorsitzenden blieb nur noch die angenehme Aufgabe, allen beteiligten Chören ein kleines Gastgeschenk zu überreichen und sich bei allen Beteiligten zu bedanken. Mit freien Gesängen und einem guten Schoppen, serviert von Willy Knoll mit seinem Team, klang der harmonische Abend aus. (SZ)

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