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Gemeinderat

27.11.2019

Festplatz wird für das Jubiläum geräumt

Der Großaitinger Festplatz sieht derzeit nicht sehr festliuch aus. Für das Feuerwehrfest im nächsten Jahr aber wird er vom Bauschutt befreit.
Foto: Hieronymus Schneider

Im Juni 2020 feiert die Freiwillige Feuerwehr Großaitingen ihr 150-jähriges Bestehen. Warum das Gremium die Hundesteuer erhöht

Die Großaitinger Feuerwehr wird im kommenden Jahr 150 Jahre alt. Das wird gefeiert: Vom 19. bis 21. Juni ist ein Fest mit Zelt und Umzug geplant.

Deshalb hatte die Feuerwehr jüngst die kostenfreie Nutzung des Festplatzes einschließlich Strom- und Wasserversorgung beantragt. Der Gemeinderat befürwortete den Antrag ausdrücklich wie schon bei den Festen des Burschenvereins 2016 und der Singoldschützen 2009. Bürgermeister Erwin Goßner sicherte zu, dass der Platz für dieses Fest vom derzeit dort lagerndem Straßenbauschutt befreit wird.

Wie schon in den Mitgliedsgemeinden Kleinaitingen und Oberottmarshausen musste auch in Großaitingen die veraltete Hundehalterverordnung und die Hundesteuersatzung angepasst werden. Die Definition der genehmigungspflichtigen Kampfhunde musste in die Vorschrift aufgenommen werden. Im Gemeindegebiet sind 365 Vierbeiner gemeldet. 53 Hundehalter haben zwei und 13 drei oder mehr Hunde. Sieben Hunde sind zwar laut Rassentyp als Kampfhunde eingestuft, haben aber ein sogenanntes Negativzeugnis. Von ihnen gehe keine besondere Aggressivität und Gefährlichkeit aus.

Für acht Hunde besteht ein ermäßigter Steuersatz als Zucht-, Wach- oder Hütehunde. Für die bisher gemeldeten und eingestuften Hunde wird Bestandsschutz gewährt. Die Gemeinde nimmt jährlich rund 13300 Euro an Hundesteuer ein. Zur Deckung des Aufwands für die Verwaltung, Aufstellung und Leerung der Hundetoiletten sowie das Aufsammeln unsachgemäß entsorgter Hundekotbeutel ist eine Erhöhung der Hundesteuer erforderlich. Für den ersten Hund bleibt die Jahressteuer bei 30 Euro, für den zweiten erhöht sie sich von 60 auf 70 Euro und für drei und mehr Hunde von 100 auf 120 Euro. Für Kampfhunde werden 300 Euro statt bisher 250 Euro fällig.

Künftig werden noch zwei weitere Hundetoiletten an der Singoldbrücke gegenüber der Bäckerei Birzele und am Parkplatz Bahnhofstraße/Mohnweg aufgestellt. In der Hundehalterverordnung wurde auf die Anleinpflicht für große Hunde und Kampfhunde auf öffentlichen Wegen zur Abwehr von Gefahren nicht verzichtet. Beide Vorschriften treten am 1. Januar 2020 in Kraft.

Der Bauantrag für zwei gemeindliche Wohnhäuser mit je sechs Wohneinheiten im Auenweg wurde einstimmig befürwortet. Für den Bebauungsplan „Am Sigerathweg“ in Reinhartshofen wurde nach Gesprächen mit den Anliegern der Aufstellungsbeschluss gefasst. Dort werden 16 Baugrundstücke mit zwei Straßen erschlossen. Wegen der schmalen Fahrbahn wird eine Einbahnregelung bevorzugt. Der Planentwurf wird öffentlich ausgelegt.

Der katholische Burschenverein beantragte einen Zuschuss zur Anschaffung eines gebrauchten Kleinbusses Mercedes Vito als Ersatz für den in die Jahre gekommenen VW-Bus. Vom Anschaffungspreis von 6200 Euro gewährte der Gemeinderat 35 Prozent, also 2170 Euro, als Zuschuss.

Im Gebäude der Rotkreuzbereitschaft ist die Heizung ausgefallen und nicht mehr reparierbar. Es musste eine neue Gasheizung mit Brennwerttechnik für 8377 Euro angeschafft werden. Da die Gemeinde Großaitingen Eigentümer des Gebäudes ist, wurde statt der sonst üblichen 35 Prozent Zuschuss eine Übernahme von 50 Prozent der Kosten, also 4189 Euro, bewilligt.

Aufgrund der staatlichen Zuschüsse für die Elternbeiträge wurde die Satzung über die Erhebung der Gebühren für die Kinderbetreuungseinrichtungen neu gefasst. Die Höhe der neuen Gebühren wird aber erst im Januar beschlossen.

Die Wertstoffinsel gegenüber des Friedhofs wurde verlegt. Sie befindet sich jetzt südlich der Grundschule an der Kreuzung Schächerweg/Schulstraße/Alpenstraße. Die aufgefunden Gedenktafeln für die Gefallenen der napoleonischen Kriege und des Krieges von 1870/71 sollen beim Kriegerdenkmal am Friedhof auf Metallstelen gezeigt werden. Vorher ist eine Restaurierung der Inschriften und Herstellung von Repliken erforderlich.

Die nächste öffentliche Sitzung des Gemeinderats wird am 21. Januar stattfinden, am 28. Januar ist Bürgerversammlung.

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