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Oberottmarshausen

08.01.2019

Feuerwehr: Weniger Einsätze, mehr Zeit für Ausbildung

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Geehrt für langjährigen Feuerwehrdienst wurden (unten von links) Josef Fünfer, Kommandant Benjamin Baumgartner, Ralf Kaindl, (2. Reihe von links) Markus Reiter, 2. Kommandant Martin Stölzle, (3. Reihe von links) Markus Lusar, stellvertretender Vorsitzender Stefan Knoll, (4. Reihe von links) Michael Heider, Vorsitzender Rainer Stegmiller, (5. Reihe von links) Kreisbrandmeister Stefan Vonay und Ulrich Wanner.
Bild: Hieronymus Schneider

Im ersten Jahr unter Rainer Stegmiller wird die Einsatzkraft der Feuerwehr Oberottmarshausen weiter gestärkt.

Das Jahr nach der Neuwahl des Vorstands mit Rainer Stegmiller an der Spitze verlief für die Feuerwehr Oberottmarshausen in ruhigen Bahnen. Kommandant Benjamin Baumgartner berichtete über die Einsätze und Übungen der 60 Mann starken aktiven Wehr. „Es war ein ruhiges Einsatzjahr, mit nur acht gegenüber 17 Einsätzen im Vorjahr, dafür haben sich die Ausbildungs- und Übungsstunden um 50 Prozent gesteigert“, sagte der Kommandant und belegte dies mit Zahlen.

663 Stunden fielen bei 31 eigenen Übungen und zwei gemeinsamen Übungen mit den Wehren aus Königsbrunn und Wehringen an. 456 Stunden wurden bei externen Ausbildungen zum Truppmann, Gerätewart oder Atemschutzträger aufgewendet.

Feuerwehr Oberottmarshausen war 1263 Stunden im Einsatz

Bei den Gesamtübungen lag der Schwerpunkt auf der Suche und Rettung von Personen aus brennenden Häusern. Das Löschfahrzeug wurde mit Unterstützung der Wehringer Kameraden mit einem „THL-Satz“ für technische Hilfeleistungen ausgerüstet. Bei den Einsätzen handelte es sich um Erste-Hilfe-Maßnahmen und Absicherung bei Verkehrsunfällen, einem Gefahrstoffeinsatz bei Kontamination einer Person mit Ameisensäure sowie um die Verkehrssicherung bei Veranstaltungen wie Fronleichnam, der Sonnwendfeier, dem Königsbrunner Triathlon und dem Martingsumzug. So kam die aktive Wehr insgesamt auf 1263 Ausbildungs- und Einsatzstunden.

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Als Ausblick für das neue Jahr nannte Baumgartner Übungen zur Personenrettung bei Verkehrsunfällen mit technischem Gerät, Atemschutzausbildungen und die Ausbildung neuer Gruppenführer. Neben einer Funkübung wird die Wehr auch die Einarbeitung in die Brandmeldeanlagen der neu errichteten Gebäude der Firmen Renk und Siegmund beschäftigen.

Die interne Struktur werde von drei großen in vier kleinere Gruppen mit flexiblen Gruppenführern und gemeinsamen Übungen geändert, sagte Baumgartner und wies auf die im dreijährigen Turnus anstehende Besichtigung durch die Kreisbrandinspektion hin.

Ehrungen für aktive Mitglieder der Oberottmarshauser Feuerwehr

Deren Vertreter, Kreisbrandmeister Stefan Vonay, würdigte die hohe Qualität und Einsatzbereitschaft der Oberottmarshauser Feuerwehr und konnte vier staatliche Ehrungen für langjährigen aktiven Feuerwehrdienst verleihen: Dreimal für 25 Jahre (Ralf Kaindl, Markus Lusar und Markus Reiter) und einmal für 40 Jahre (Josef Fünfer). Daran schlossen sich drei Vereinsehrungen für 20-jährigen aktiven Dienst an (Michael Heider, Ulrich Wanner und Benjamin Baumgartner). Der Kommandant freute sich mit dem stellvertretenden Bürgermeister Albrecht Reiter auch über vier Neuaufnahmen (Fabian Albrecht, Jens Noah, Elias Königsberger und Sebastian Neumeier).

In seinem ersten Bericht als Vorsitzender des Feuerwehrvereins zählte Stegmiller die jährlich wiederkehrenden Aktivitäten wie die Tagesskifahrt, das Maibaumfest und den Aufbau einer Wasserrutsche im Sommerferienprogramm auf. Auch bei der Dorfmeisterschaft des Schützenvereins war die Feuerwehr beteiligt, der Vereinsausflug führte diesmal nach Schwaz ins Silberbergwerk. In fünf Vorstandssitzungen wurden die organisatorischen Belange geregelt und schon jetzt ein Festausschuss zur Vorbereitung des 150-jährigen Bestehens im Jahr 2023 gegründet. Der Termin dafür steht auch fest; in Abstimmung mit der Königsbrunner Feuerwehr wurde der 17. und 18. Juni 2023 festgelegt, um Kollisionen mit deren Jubiläum zu vermeiden. Kassier Michael Heider konnte im laufenden Jahr ein finanzielles Plus von etwa 750 Euro verbuchen. Dadurch wurde das Vereinsvermögen auf rund 14700 Euro gesteigert.

Kreisbrandmeister Vonay kündigte an, dass der Bezirk Schwaben einen einheitlichen Tag der offenen Tür aller Feuerwehren am Sonntag, 22. September 2019, plant. Daran sollen sich alle Ortswehren mit finanzieller Unterstützung durch den Bezirks-Feuerwehrverband beteiligen. Mit dieser Aktion sollen neue Mitglieder gewonnen werden.

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