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Wirtschaft

24.01.2019

Flächen im Meringer Gewerbepark sind begehrt

Noch heuer können die Unternehmen im Gewerbepark beim Haltepunkt St. Afra zu bauen beginnen.

Zwölf Firmen für die Ansiedlung beim Haltepunkt St. Afra in Mering stehen schon fest. Sie können heuer zu bauen beginnen.

Die Flächen im Meringer Gewerbepark sind begehrt. Insgesamt kann die Marktgemeinde angrenzend an den Haltepunkt St. Afra rund 75000 Quadratmeter anbieten. Für rund 50000 Quadratmeter hat der zuständige Projektausschuss nun schon Zusagen an die Bewerber gegeben. Es handelt sich bislang um zwölf Betriebe auf Grundstücken mit einer Größe zwischen 3000 und 5000 Quadratmetern, erklärt Bürgermeister Hans-Dieter Kandler auf Nachfrage.

Wie berichtet, hätte er gerne einen großen Investor nach Mering gebracht. Doch gegen den Logistiker Honold, der für die Firma Kuka hier bauen wollte, gab es massive Proteste. Das Projekt zerschlug sich endgültig, als die Firma Kuka sich gegen Mering als Standort entschied. Laut Kandler habe es seitdem auch noch mal einen großen Interessenten gegeben. „Aber damit sind wir gar nicht erst in die Gremien gegangen“, sagt der Bürgermeister. Die ganzen Diskussionen und die Protestaktionen gegen Honold hätten gezeigt, dass eine solche Großansiedlung nicht vermittelbar sei. Nun sei es die Linie, den Gewerbepark kleinteilig mit Parzellen zwischen 3000 und 5000 Quadratmetern zu vermarkten. Der Bürgermeister bedauert dies, weil er davon ausgeht, dass auf diese Weise keine allzu großen Zugewinne bei der Gewerbesteuer zu erzielen sind.

Es kommt doch ein Logistiker

Im Übrigen werde es trotz allem doch einen Logistiker auf dem Areal geben, teilt der Bürgermeister mit. Ein entsprechendes Unternehmen habe vom Projektausschuss einstimmig den Zuschlag erhalten. Und Kandler hofft, dass wie auch mit den anderen Betrieben im März oder April der Vertragsabschluss für den Grundstückskauf stattfinden könne. Dann geht es an die Erschließung. Der Bürgermeister geht allerdings davon aus, dass die Arbeiten an Straße und Kanal nicht vor Sommer beginnen können. Denn mit der Unteren Naturschutzbehörde laufen noch letzte Detailabstimmungen. Doch auch die Firmen müssen ja erst noch ihre Planung erstellen und die Baugenehmigung erhalten. „Aber es wird sich heuer schon noch sichtbar etwas bewegen“, versichert Kandler. Indessen gelte es, für die verbleibenden circa 20000 bis 25000 Quadratmeter Fläche noch Betriebe nach Mering zu locken. Darauf müsse sich jetzt das Hauptaugenmerk richten, so der Bürgermeister. (gön)

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