1. Startseite
  2. Lokales (Schwabmünchen)
  3. Franziskus wird Namenspatron für den Kindergarten

Klosterlechfeld

13.03.2019

Franziskus wird Namenspatron für den Kindergarten

IMG_0658.JPG
2 Bilder
Der Acker vor den Häusern der Alpenstraße, auf dem der neue Kindergarten gebaut werden soll.
Bild: Hieronymus Schneider

Der Gemeinderat Klosterlechfeld nennt weitere Details zum millionenschweren Bauprojekt. Warum die Sanierung von Maria Hilf für die Gemeinde teurer wird.

Von allen Zukunftsprojekten der Gemeinde ist der Bau der neuen Kindertagesstätte an der Alpenstraße am weitesten fortgeschritten. Nun wurde in der Gemeinderatssitzung auch ein Name für die Einrichtung gefunden.

In den Vorschlägen aller Fraktionen sowie des Trägers Katholische Pfarrkirchenstiftung war „Franziskus“ der am häufigsten genannte Name. Neun Stimmen sprachen sich für die geläufige Bezeichnung „Franziskus Kindergarten“ aus, auch wenn die offizielle Bezeichnung „Kindertagesstätte“ lautet. Denn in der Einrichtung werden eine Kinderkrippe und ein Kindergarten integriert.

Kostenprognose für den Franziskus Kindergarten beläuft sich auf 4,9 Millionen Euro

Die Planungen für das Gebäude sind inzwischen abgeschlossen und die ersten Aufträge wurden nach Ausschreibung der Leistungsverzeichnisse vergeben. Den Zuschlag für die Erdarbeiten erhielt in nichtöffentlicher Sitzung die Firma Schüßler aus Diedorf, der Rohbau wird von der Wehringer Firma Klaus Hoch- und Tiefbau erstellt. Hans Schuller vom Architekturbüro Schuller und Tham berichtete, dass durch die frühzeitige Ausschreibung der Hauptgewerke etwa 100000 Euro eingespart wurden. Die Kostenprognose liegt derzeit bei 4,9 Millionen Euro. Bis zur nächsten Gemeinderatssitzung könne bereits eine genaue Kostenberechnung vorgelegt werden.

Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.
Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.

„Wir könnten mit dem Bau beginnen“, sagte Hans Schuller. Ein Termin für den Spatenstich steht aber noch nicht fest. Schuller erläuterte einige Details der Bauausführung. So soll die Lüftung auf natürliche Weise durch Lamellenfenster erfolgen, die auch außerhalb der Betriebszeit offen bleiben können. Lochbleche verhindern, dass Tiere oder Einbrecher in das Gebäude gelangen können. Nur bei den Toiletten wird eine Lüftungsanlage eingebaut. Schiebetürenelemente aus Glas mit Holzrahmen sorgen für viel Licht und Öffnung nach draußen im Speise- und Mehrzweckraum. Bei der Fassade ergänzt die Blechverkleidung in stumpfem Grau die durch die Sonnenschutzmarkisen überwiegend hellgrüne Gestaltung. Die Entwurfspläne der Außengestaltung mit den Spielgeräten wurden vom Aichacher Landschaftsarchitekten Hans Brugger als Projektpartner erläutert.

Sanierungdes alten Kindergartens Maria Hilf wird für die Gemeinde teurer

Auch der bestehende Kindergarten „Maria Hilf“ in der Försterstraße beschäftigte den Gemeinderat. Die brandschutztechnische Sanierung für Gesamtkosten in Höhe von 160000 Euro sollten ursprünglich zu zwei Dritteln von der Gemeinde und zu einem Drittel von der katholischen Pfarrkirchenstiftung als Träger aufgebracht werden. Diese teilte nun mit, dass von der Diözese nur ein Viertel, also 40000 Euro, übernommen werden. Die Kirchenstiftung sieht sich wegen der Sanierung des Klostergebäudes nicht in der Lage, die restlichen 13334 Euro aufzubringen und stellte den Antrag auf Übernahme durch die Gemeinde. Mit Hinweis auf die Notwendigkeit des Brandschutzes stimmte der Gemeinderat einstimmig für die Gewährung dieses einmaligen Zuschusses. Somit bezahlt die Gemeinde 75 Prozent der Gesamtkosten.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren