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Kleinaitingen

18.12.2019

Freies WLAN für einige Gemeinden

Mit einem symbolischen Tastendruck gab Europaabgeordneter Markus Ferber (links) und Christoph Kuchenreuther (The Cloud) mit den Bürgermeistern (von links) Erwin Goßner, Andreas Scharf und Rupert Viehl das WLAN frei.
Bild: Uwe Bolten

Das durch die EU geförderte WLAN geht in Kleinaitingen ans Netz. Was das Programm für die Kommunen interessant macht und wo es kostenfreie Zugangspunkte gibt.

Kostenloser Internetzugang in Parks, auf Plätzen, in öffentlichen Gebäuden, Bibliotheken, Gesundheitszentren und Museen überall – das klingt zunächst in der vielbeschriebenen mangelhaften Netzstruktur in der Bundesrepublik Deutschland nach Zukunftsmusik. Mit dem Förderprogramm „WiFi4EU“ kann das schnell Wirklichkeit werden. Mit dem Programm können Kommunen Hotspots in ihren Orten einrichten, an denen noch kein kostenloses WLAN-Angebot für die Bürger verfügbar ist. Die Kosten für die Infrastruktur übernimmt die EU, die Gemeinden haben für mindestens drei Jahre die Kosten für den Internetanschluss sowie die Wartungskosten zu tragen.

So haben die Lechfeldgemeinden Graben und Kleinaitingen, Großaitingen folgt in Kürze, an dem Verfahren teilgenommen. Neben den Bürgermeistern Rupert Fiehl (Kleinaitingen), Andreas Scharf (Graben) und Erwin Goßner (Großaitingen) kamen der Europa-abgeordnete Markus Ferber sowie Christoph Kuchenreuther von der ausführenden Firma The Cloud zusammen, um das WLAN symbolisch in Betrieb zu nehmen. „Erstaunt hat mich die Einfachheit der Bewerbung. Registrieren, beantragen und auf die Entscheidung warten“, sagte Fiehl erfreut über die unkomplizierte Antragstellung im Juli dieses Jahres.

Kleinaitingen erhält Gutschein über 15.000 Euro

Nach Zulassung zur Förderung erhielt die Kommune einen Gutschein über 15.000 Euro, mit dem sie ein Partnerunternehmen des Programms auswählen und die Installation realisierte. Mit The Cloud hätten Graben und Kleinaitingen die richtige Wahl getroffen, da nicht technische Einzelheiten, sondern nur die Frage „Wie machen wir das“ im Raum stand, bestätigten Fiehl und Scharf gemeinsam. Diesen positiven Verlauf nahm Markus Ferber gerne zur Kenntnis und erläuterte weitere Hintergründe zum Programm: „Wifi4EU ist eine Erfindung des Europäischen Parlaments; die Kommission musste erst überzeugt werden. Die große Nachfrage, wir gehen jetzt in die dritte Runde, zeigt eindeutig, dass wir den Nerv getroffen haben.“

Erleichternd kommt laut Ferber hinzu, dass die sonst üblichen Kontrollen nach Inanspruchnahme von Fördermitteln entfallen und die Kommunen nicht in die Abrechnung involviert sind. Dies geschehe alles zwischen der EU und dem durchführenden Unternehmen. „Digitalisierung bedeutet Chancengleichheit“, sagte Christoph Kuchenreuther und war voll des Lobes über die perfekte Vorbereitung der Maßnahmen in Graben und Kleinaitingen. Laut Rupert Fiehl sind in seinem Ort am und um den Bauhof, der alten Schule sowie auf der Hauptstraße zwischen den Bushaltestellen WLAN-Sender installiert worden, in Graben betreffe die Installation den gesamten Bereich um das Kulturzentrum einschließlich Grundschule und Jugendzentrum, so Andreas Scharf. Erwin Goßner kann sich in Großaitingen eine Vernetzung am Sportplatz sowie an und in der Mehrzweckhalle vorstellen. Dort laufen die Planungen.

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