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Kommunalwahlen

04.11.2019

Für Walkertshofen zeichnen sich zwei Wahllisten ab

Auch Sven Janzen will wieder Bürgermeister werden. Radweg ist ein Thema im Rat

Wie auch schon bei den vergangenen Kommunalwahlen wird es auch 2020 in Walkertshofen wahrscheinlich wieder zwei Wählerlisten geben. Dies erklärte Bürgermeisterin Margit Jungwirth-Karl während der jüngsten Gemeinderatssitzung. Dieses Thema wurde auf die Tagesordnung gesetzt, da ein Bürger während der Bürgerversammlung den Wunsch nach einer gemeinsamen Wählerliste geäußert hatte. Auch aus den Reihen der Gemeinderäte kam der Wunsch nach einer gemeinsamen Wählerliste, da ihrer Meinung nach eine Trennung für etliche Bürger nicht nachvollziehbar sei.

Da allerdings neben Jungwirth-Karl auch der frühere Bürgermeister Sven Janzen wieder kandidieren möchte, müssen aufgrund der Vorschriften zwei verschiedene Nominierungsveranstaltungen durchgeführt werden, so Jungwirth-Karl. Im Falle von zwei Listen könne aber auch ein Zusammenschluss beider Listen nach den Nominierungen für die Wahl erfolgen.

Die Bürgermeisterin schlug vor, die bereits bei der Wahl 2014 angetretene Gruppierung CSU/Freie Bürger beizubehalten, und fragte in die Runde, wer bereit wäre, sich hierfür aufstellen zu lassen. Von den anwesenden Gemeinderäten erklärten sich Johannes Altstetter, Johann Blumenhofer, Gabriele Egger, Dieter Gumpinger, Johannes Kerler sowie Claudia Maurus bereit, hierfür wieder zu kandidieren. Franz Schorer will sich für eine andere Liste aufstellen lassen. Karl Bauer, Anton Knoll sowie Gerhard Schmid verzichten auf eine erneute Kandidatur.

Für Walkertshofen zeichnen sich zwei Wahllisten ab

Ein anderes Thema war die Vorstellung der Radwegeplanung Richtung Mittelneufnach und Langenneufnach. Josef Tremel vom gleichnamigen Ingenieurbüro erläuterte den geplanten Verlauf des Radweges in der Nähe der Ortsverbindungsstraßen zwischen den beiden Gemeindegrenzen. Eine genaue Vermessung sei jedoch noch nicht erfolgt. Aufwendiger und mit höheren Kosten sei der Ausbau eines Teilstücks im Bereich der Neufnach direkt am Bahngrundstück, so Tremel. Wie ein weiterer Teilabschnitt, der durch ein privates Hofgrundstück verlaufen soll, gebaut werden könne, ist auch noch nicht klar. Der Vorschlag von Ratsmitglied Gerhard Schmid, den Radweg auf dem vorhandenen Feldweg auszubauen, könne nicht umgesetzt werden, da das Straßenbauamt die Kosten des Baus übernimmt und einen Verlauf an der Staatsstraße favorisiert. Einstimmig beschlossen die Gemeinderäte, ein Teilstück, das durch das Privatgrundstück verlaufen soll, vermessen zu lassen. Danach soll mit dem Privatbesitzer bezüglich Flächenverkauf verhandelt werden. Die Kosten der Vermessung und der Planung für den Radweg muss die Gemeinde bezahlen.

Nicht einer Meinung waren die Räte und die Bürgermeisterin über die Sanierung der Kläranlage. Nachdem das Fachbüro Sweco ein Sanierungskonzept erstellt hatte, befürwortete die Bürgermeisterin selber zu entscheiden, wann und welche technischen Geräte erneuert werden sollen. Die Gemeinderäte sprachen sich allerdings dafür aus, die Angaben des Fachbüros einzuhalten und Angebote für die vorgegebenen Sanierungsmaßnahmen einzuholen. Diesem Vorschlag stimmten schließlich alle Räte zu.

Die Nachfrage, ob das Messgerät zur Überprüfung des hohen Fremdwasseranteils im Kanal mittlerweile repariert wäre, musste Jungwirth-Karl verneinen. Ratsmitglied Gerhard Schmid, der auch gleichzeitig Bauhofmitarbeiter ist, erklärte mit Nachdruck, dass seiner Meinung nach der hohe Fremdwasseranteil nichts mit einer falschen Messung zu tun habe, sondern Fremdwasser in das Kanalsystem eingeleitet werde.

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