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Fuggerstraße in Schwabmünchen sieht echt gut aus

Kommentar Von Carmen Janzen
08.12.2020

Plus Die Arbeiten an der Fuggerstraße in Schwabmünchen sind fast fertig und haben sich gelohnt. Doch mit dem alten Rathaus gibt es weiter ein Sorgenkind.

Die Arbeiten im nördlichen Bauabschnitt der Fuggerstraße in Schwabmünchen nähern sich dem Ende. Es gibt breitere Gehwege, mehr Bäume, Querungshilfen und eine verkehrsberuhigte Hauptstraße. Dieser Abschnitt präsentiert sich künftig also ebenso attraktiv wie die bereits modernisierten Flächen von der Pfarrkirche bis zur neuen Mitte. Sieht jetzt echt gut aus. Aber vor allem die Einzelhändler mussten für so viel Schönheit einen hohen Preis zahlen.

Sanierung der Fuggerstraße in Schwabmünchen traf die Geschäftsleute

Monatelang war die Straße im Zentrum für Autofahrer gesperrt. Dadurch waren die Geschäftsleute im Corona-Jahr gleich doppelt gebeutelt. Sie wird es freuen, dass die Kunden bald wieder mit dem Auto uneingeschränkt in die aufgehübschte Innenstadt fahren können. Und vielleicht lockt die „Flaniermeile mit Boulevardcharakter“ – wie Bürgermeister Müller seine Vision von der sanierten Fuggerstraße schon vor Jahren nannte – dann noch mehr Kunden zum Einkaufen nach Schwabmünchen als früher. Hoffentlich.

Ein trauriger Anblick im Herzen der Stadt bleibt aber das alte Rathaus. Es rottet äußerlich seit Jahren vor sich hin, auch wenn im Inneren erste Arbeiten gemacht wurden. Die geplante Sanierung zieht sich schier endlos in die Länge. Doch unter anderem Denkmalschutzauflagen und damit verbundene enorme Kostensteigerungen machen das Vorhaben zu einer Mammutaufgabe. Man kann allen Beteiligten nur starke Nerven und viel Durchhaltevermögen wünschen.

Lesen Sie dazu auch den Artikel: Warum die Fuggerstraße in Schwabmünchen nur fast fertig ist

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