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29.06.2009

Ganz Oberschönenfeld in einer Hand

Oberschönenfeld Schwäbisches Volkskundemuseum. Schwäbische Galerie, Staudenhaus, Naturpark-Haus, Klosterbäckerei oder Abtei - viele verschiedene Einrichtungen verschiedener Träger bietet Oberschönenfeld. Erstmals haben nun alle Einrichtungen gemeinsam einen Flyer herausgebracht, der es den Besuchern des Gessertshauser Ortsteils leicht macht, sich zurechtzufinden. Pünktlich zum 25. Jubiläum des Schwäbischen Volkskundemuseums, das am Sonntag mit einem Fest groß gefeiert wurde, ist er vorgestellt worden.

"Die Idee dazu entstand im Zuge des Oberschönenfelder Kräutersommers im vergangenen Jahr", sagte Museumsleiterin Dr. Beate Spiegel bei der Präsentation. Bisher hätten die verschiedenen Träger jeweils ihre eigenen Broschüren veröffentlicht. Nun haben Bezirk Schwaben (Museum), Naturparkverein und Landkreis Augsburg (Naturpark-Haus, Staudenhaus) sowie die Zisterzienserinnenabtei zusammengearbeitet. "Erstmals haben wir so viele Köpfe unter einen Hut gebracht", sagte Spiegel. Das sei mitunter keine ganz leichte Arbeit gewesen. Den letzten Prospekt habe das Museum herausgegeben. "Den Besuchern ist es letztendlich egal, wer die Einrichtung betreibt, die sie sich ansehen möchten", ist Beate Spiegel überzeugt.

Auf 16 Seiten werden die Einrichtungen kurz vorgestellt, zahlreiche Fotos, nicht zuletzt auch von AZ-Bildredakteur Marcus Merk, vermitteln einen optischen Eindruck, was jeweils geboten wird. So finden sich Schlaglichter der Dauerausstellungen im Schwäbischen Volkskundemuseum, ein Blick in die Bäckerei ist möglich, eine Aufnahme der Abteikirche von innen macht Lust, sich das barocke Juwel auch einmal in Natura anzusehen und vielleicht dem Gesang des Chors zu lauschen, in dem die musikalischsten der 21 Oberschönenfelder Zisterzienserinnen ihr Gotteslob erschallen lassen.

Im Zentrum des handlichen Oberschönenfeld-Kurzführers steht eine grafische Übersicht, in der alle Gebäude zu sehen sind. Dabei wird erläutert, was in welchem Haus zu finden ist. Weiter wird auf etwas weiter im Wald gelegene Anziehungspunkte wie den Grillplatz hingewiesen. Jeweils auf der letzten Seite sind die Ansprechpartner, Telefonnummern und Internetadressen der Einrichtungen aufgeführt, sodass man sich bei Fragen schnell Informationen holen kann. Ortsunkundigen bietet der Flyer einen Lageplan. Äbtissin Gudrun Pesch zeigte sich erfreut: "Unsere Gäste besuchen oft das Museum oder den Naturlehrpfad. Jetzt können wir ihnen etwas an die Hand geben."

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Demnächst im Internet

Wie Naturpark-Geschäftsführer Werner Platteder erklärt, soll der Flyer demnächst zum Herunterladen ins Internet gestellt werden. "Wir begrüßen sehr, dass das Staudenhaus, das etwas abseits liegt, mit aufgeführt ist."

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