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Mittelneufnach

29.06.2017

Garten, Tiere und Kunst

Der Garten von Familie Decker in Reichertshofen bot den Gartenbesuchern viele Eindrücke eines Nutzgartens zur Selbstversorgung.

Einen nicht alltäglichen Einblick in einen Selbstversorgerhof bietet die Familie Decker in Reichertshofen.

Mit einem so regen Besucherandrang in ihrem „Eselgarten“ hätte Familie Decker aus Reichertshofen nicht gerechnet. Umso mehr freute sie sich über das Interesse am Tag der offenen Gartentür auf dem Anwesen eines ehemaligen Bauernhofs, den sie als Selbstversorgerhof nutzt. Zu sehen und zu erleben war eine etwas andere Art von Garten, kein getrimmter Raser und keine Beete in gerader Linie. Dafür mehr Natur und Nutzwert. Dazu gehört natürlich viel Platz, den nicht jeder hat.

Warum der Hof „Eselgarten“ heißt, entdeckten die Besucher recht schnell auf der Weidefläche direkt neben dem Garten. Denn da genossen zwei Esel die Sonne und ließen sich von den vielen Besuchern nicht aus der Ruhe bringen. Neben den Eseln zählen vier Ziegen, vier Schafe, Enten und Hühner zum „Eselgarten“, von denen die Familie Decker ihren Eigenbedarf an Eiern und Ziegenmilch deckt. Viele Gäste nutzten daher den Besuch, um mit den Eigentümern über Tierhaltung ins Gespräch zu kommen und durften sogar – sofern sie wollten – auf die Weide gehen, um die Tiere aus nächster Nähe zu beobachten.

Tiere und Früchte zur Selbstversorgung

Aber nicht nur die Tierhaltung sondern auch im 2000 Quadratmetzer großen Garten der Familie Decker gab es für die Gartenliebhaber einiges zu entdecken. Nämlich einen naturnahen und idyllischen Garten mit einer bunten Mischung aus Obstbäumen und Nutzpflanzen. Vieles überlassen die Besitzer der Natur und bewirtschaften den Garten nach ökologischer und nachhaltiger Wirtschaftsweise. Carmen Decker erklärte: „Wir haben einen Ort geschaffen, der sowohl Tieren als auch Pflanzen einen Lebensraum bietet, und den wir versuchen, nicht auszubeuten.“

Interessant war für die Besucher auch die Vielfalt an Gemüse, das Familie Decker anbaut, sowie die zahlreichen Obstbäume und Wildbüsche, deren Früchte die Familie Decker ebenfalls zum Eigenbedarf verwertet.

Im kleinen Pavillion konnten sich die Besucher über die Wirtschaftsweise und die Angebote des „Eselgarten“ wie Eselwanderungen, Führungen und Kurse informieren. Und noch etwas gab es für die Besucher zu bewundern. Am Haus und im Pavillion konnten die Gäste die Malereien von Carmen Decker bewundern, die sie selbst erstellt hat.

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