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Wehringen

28.02.2015

Gartenlust statt Gartenfrust

Die emsigen Mitglieder des Vereins für Gartenbau und Landespflege Wehringen sind seit Jahren für die prächtigen Osterkronen (hier die Krone aus dem Jahr 2013) im Ort zuständig.
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Die emsigen Mitglieder des Vereins für Gartenbau und Landespflege Wehringen sind seit Jahren für die prächtigen Osterkronen (hier die Krone aus dem Jahr 2013) im Ort zuständig.

Ein Wehringer Verein versteht es, seine Mitglieder und Gäste zu begeistern. Da wird viel geboten und manmuss nicht einmal Mitlied sein.

Die Freude an der Gartenarbeit kann ganz unterschiedlich aussehen. Bei den Gartenbauvereinen der Region gibt es daher vielerlei Gruppen und Angebote. Einer der ganz Aktiven ist der Gartenbauverein Wehringen. Das zeigt auch diesmal sein Programm für die kommenden Monate. Um das zu nutzen, muss man nicht einmal Mitglied sein. So geht es am 7. März los mit einem Kurs für den richtigen Strauchschnitt und im April zeigt ein Vortrag den Weg vom Gartenfrust zur Gartenlust.

Umfangreich liest sich das Jahresprogramm des Gartenbauvereins, auch wenn in diesem Jahr der beliebte Frühjahrspflanzenmarkt wegen dem diesjährigen Dorffest ausfallen muss. Zahlreiche Vorträge und Veranstaltungen rund um das Gartenleben sorgen für Abwechslung. Wie schon die letzten Jahre wird natürlich der vierwöchentliche Gartlerstammtisch, organisiert von Veronika Schreier, fortgeführt. Jeden ersten Dienstag im Monat gibt es hier die Möglichkeit zum Austausch über Gartenfragen. Zudem wird hierfür stets ein eigenes Thema von Veronika Schreier zur Information vorbereitet.

Großes Engagement zeigt der Verein nicht nur in der Begrünung Wehringens – dort wird die Pflanzfläche vor dem Rathaus jedes Jahr von den Gartlern gestaltet –, sondern auch in der Kinder- und Jugendarbeit. „Wir haben 33 Mitglieder unter 18 Jahren und eine monatlich stattfindende Jugendgruppe“, heißt es im Jahresbericht. In den zahlreichen Gruppenstunden wurden 15 bis 18 Kinder im Alter von vier bis zwölf Jahren betreut. Sie pflanzten Bäume, töpferten Blumentöpfe, backten Pfannkuchen mit Kräutern oder bauten Igelhäuser aus Holz.

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Für den Vorsitzenden des Gartenbauvereins Wehringen, Helmut Zott, ist die Jahreshauptversammlung nicht nur eine Verpflichtung, um Rechenschaft abzulegen, sondern auch Gelegenheit, ein Feedback von den Vereinsmitgliedern zu bekommen. Der Verein, der mit 462 Mitgliedern der zweitgrößte des Ortes ist, scheint auf dem richtigen Weg. Durchweg positiv war jedenfalls das Resümee der anwesenden Gartler. Und auch aus dem Kreisverband kamen von Geschäftsführer Josef Berchtold nur lobende Worte: „In Wehringen wird sehr viel getan, vor allem in der Kinder- und Jugendarbeit“, stellte er fest. „Die ehrenamtliche Leistung der Gartenbauvereine wäre für eine Gemeinde kaum bezahlbar“, betonte Berchtold zudem.

Dem konnte Wehringens Bürgermeister Manfred Nerlinger nur zustimmen: „Wir können nur Danke sagen für das große Engagement des Gartenbauvereins.“ Das Ortsbild sei immer blühend und gepflegt. Der Verein sei zudem ein wichtiger gesellschaftlicher Faktor in Wehringen. „Macht’s weiter so!“, ermunterte Nerlinger sowohl Vereinsvorstand als auch Mitglieder.

Die Versammlung sah das ähnlich. Einstimmig wurde für eine Entlastung des Vorstands gestimmt – mit der Aufforderung, so toll weiter zu machen. Die Begeisterung der Mitglieder für ihren Verein zeigt sich auch in den vielen Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft, die Helmut Zott an diesem Abend durchführen durfte.

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