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Kleinaitingen

26.01.2017

Geld für Kleinaitinger Wasserturm ist da

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Seit mehr als 100 Jahren prägt der Kleinaitinger Wasserturm das Landschaftsbild der Gemeinde.
Bild: Kerstin Kornacker

Die Kosten für das Projekt betragen etwa 33000 Euro. Die Hälfte wird bezuschusst. So geht es jetzt weiter.

Seit mehr als 100 Jahren prägt der Kleinaitinger Wasserturm als sichtbares Wahrzeichen und identitätsstiftendes Gestaltungsmerkmal das Landschaftsbild der Gemeinde und der Region. 1913 wurde er von italienischen Gastarbeitern erbaut und diente bis in die 80er-Jahre der Wasserversorgung der Bevölkerung. Das Besondere am Kleinaitinger Turm war, dass das Wasser ohne Elektrizität nur durch den natürlichen Druck transportiert wurde. Doch seitdem steht der Turm ohne Nutzung leer.

Erst seit einigen Jahren wird er durch das Kleinaitinger Bürgerfest am Wasserturm als Kulisse genutzt: „Bei dieser Gelegenheit kam dann auch aus der Bevölkerung der Impuls, dass der Turm wieder genutzt werden soll“, sagt Rupert Fiehl, Bürgermeister der Gemeinde Kleinaitingen.

Besondere Herausforderungen an die Raum- und Gebäudeplanung

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Doch auf Anhieb eine geeignete Nutzung zu finden, war nicht möglich, denn der Turm stellt durch seine geringe Grundfläche besondere Herausforderungen an die Raum- und Gebäudeplanung.

Daraufhin wandte sich Fiehl an Benjamin Früchtl, Geschäftsführer der Regionalentwicklung Begegnungsland Lech-Wertach, denn das Begegnungsland hat das Thema Wassertürme und Aussichtspunkte als besonderen Schwerpunkt in ihre Entwicklungsstrategie aufgenommen. Zusammen entwickelten sie die Leader-Projektidee „D’r Wassertura z’Kloioitinga“: eine 3-D-Vermessung des Turmes in Verbindung mit einem bundesweiten Architektenwettbewerb.

Wasserturm erhält vom Begegnungsland 26 von 36 Punkten

Im Entscheidungsgremium des Begegnungslands erhielt die Projektidee eine Bewertung mit 26 von 36 Punkten, vier mehr als erforderlich. Die geschätzten 33000 Euro Projektkosten werden über das Begegnungsland durch das Förderprogramm Leader zu 50 Prozent bezuschusst. Die bewilligende Stelle ist dabei das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Nördlichen.

Der zuständige Leader-Koordinator für Nordschwaben, Erich Herreiner, konnte nun den Förderbescheid in Höhe von 16500 Euro an die Gemeinde Kleinaitingen überreichen.

Die nächsten Schritte sind nun die Beauftragung der 3-D-Vermessung des Wasserturms und die Vergabe der Begleitung des Wettbewerbs durch ein Planungsbüro. Im Laufe des Jahres soll dann auch die Bürgerschaft Ideen einbringen und Vorschläge bewerten können. (SZ)

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