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Mittelneufnach

19.04.2018

Gelungener Auftakt ins Jubiläumsjahr

Die Buben und Mädchen der Jugendkapelle Stauden starteten mit einem Frühjahrskonzert in Mittelneufnach in ihr Jubiläumsjahr.
Bild: Walter Kleber

Mit dem Barbier von Sevilla zu den Ghostbusters. So war das Frühjahrskonzert der Jugendkapelle Stauden.

Mit einem Frühjahrskonzert im voll besetzten Gemeindezentrum von Mittelneufnach startete die Jugendkapelle („Juka“) Stauden in ihr Jubiläumsjahr. In den kommenden Sommermonaten sind die Buben und Mädchen wieder bei zahlreichen Festen zu hören.

Die Geburtsstunde der Stauden-Juka schlug 1988. Drei Jahrzehnte später, wird die „Talentschmiede“ von den Musikvereinen Immelstetten-Mittelneufnach, Mickhausen, Scherstetten und Hiltenfingen getragen. Knapp 70 Kinder und Jugendliche bekommen hier das musikalische Rüstzeug. Dirigent Harald Schuster, der seit fünf Jahren am Pult der Juka steht, hatte mit seinen Zöglingen ein zweigeteiltes Konzertprogramm erarbeitet. Nach einem klassischen Teil ging es in der zweiten Hälfte mit Rock- und Poptiteln zur Sache.

Der Karneval der Tiere beschließt den Klassik-Block

Doch der Reihe nach: Zum Auftakt des nachmittäglichen Melodienreigens nahm die Juka ihr Publikum mit in den Friseursalon des Barbiers von Sevilla. Die Oper von Gioachino Rossini erlebte vor 200 Jahren in Rom ihre gefeierte Uraufführung. Nicht weniger bekannt: die 9. Sinfonie – auch Sinfonie aus der Neuen Welt genannt – von Antonin Dvorak, die dem Zeitgeist im Amerika des ausgehenden 19. Jahrhunderts nachspürt. In vier Kapiteln erzählt Edvard Grieg das norwegische Feenmärchen Peer Gynt. Der erste Satz – „Morgenstimmung“ – ist ein Ohrwurm der klassischen Musik geworden. Die auf drei Minuten komprimierten Tänze aus Tschaikowskis Nussknacker-Ballett und „Der Karneval der Tiere“ – mit einem lupenreinen Tubasolo von David Lochbrunner – beschlossen den Klassik-Block.

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Einen Vorgeschmack auf das kommende Sommerprogramm der Juka gab es im zweiten, kräftig aufgepeppten Programmteil. Höhepunkte waren Nora Jones’ Megahit „Don’t know why“ sowie die Soundtracks des Gameboy-Kultspiels Pokémon und des 80er-Jahre-Kino-Kassenschlagers Ghostbusters.

Die Zugaben „Eine kleine Nachtmusik“ von Wolfgang Amadeus Mozart – in einem zeitgemäßen Arrangement verpackt – und „Crazy Train“ von Ozzi Osbourne setzten die Schlussakkorde unter einen rundum gelungenen Konzertnachmittag.

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