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Langerringen

27.12.2018

Gemeinderat geht harmonisch in die Winterpause

Feierliche Eröffnung der letzten Gemeinderatssitzung des Jahres durch Musiklehrer Csaba Primosics (rechts) mit seinen Schülern Michael Schilling, Michael Starkmann und Fabian Baumgartner.
Bild: Hieronymus Schneider

Auf der Jahresabschlusssitzung blickt Langerringens Bürgermeister Konrad Dobler aufs Jahr 2018 zurück. Was nächstes Jahr wichtig wird.

Der Tradition, dass in der letzten Gemeinderatssitzung des Jahres keine Sachthemen mehr auf den Tisch kommen, blieb Bürgermeister Konrad Dobler treu. Schon die Eröffnung durch die Bläsergruppe der Musikschule mit ihrem Leiter Csaba Primosics und seinen drei Schülern stimmte auf einen festlichen Abend ein.

Nach einem kurzen Streifzug über den Tellerrand Langerringens hinaus in die herausragenden globalen Ereignisse des vergangenen Jahres brachte er die wesentlichen Entwicklungen der Gemeinde, die er schon in den Bürgerversammlungen darlegte, nochmals in Erinnerung. In 16 öffentlichen und 18 nichtöffentlichen Sitzungen wurden zusammen 268 Beschlüsse gefasst. In einer richtungsweisenden Seminarklausur in Thierhaupten am Jahresanfang wurden die Weichen für den Neubau einer Kinderkrippe und eines Ärzte- und Pflegezentrums gestellt.

Was 2018 wichtig war

Die Einweihung des neuen Feuerwehrhauses, die Erschließung des Gewerbegebietes Nord in Langerringen und von Bauflächen in Gennach, sowie den Ausbau der Kreisstraße in Schwabmühlhausen zählte Dobler als wesentlichste Errungenschaften des vergangenen Jahres auf. Als wichtigste Ziele für das nächste Jahr nannte er die Sanierung der Schule, den Umbau des Kindergartens in Gennach und die Erweiterung des Baugebiets an der Hurlacher Straße.

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Auch in den Reden der Fraktionsvorsitzenden trübte kein Wermutstropfen die feierliche Stimmung. Der zweite Bürgermeister Marcus Knoll (CSU) gab ebenso wie der dritte Stellvertreter Andreas Rohrer (SPD) den Dank für die vertrauensvolle Zusammenarbeit an Konrad Dobler zurück. Nikolaus Kramer (Dorfliste Schwabmühlhausen) entschuldigte sich für manch hartes Wort, das in der Diskussion über die Niederbordsteine beim Straßenausbau gefallen war und bestätigte, dass die Schwabmühlhauser mit der neuen Wasserversorgung gut leben können. „Unsere beiden 100-jährigen Bürgerinnen haben bei bester Gesundheit inzwischen ihren 101. Geburtstag gefeiert“, sagte Kramer, der dies im Vorjahr noch dem gesunden Wasser aus der Schwabmühlhauser Quelle zugeschrieben hatte.

Herbert Graßl, der Fraktionsführer der Freien Wähler, zeigte sich erleichtert, dass er diesmal nicht den Unmut der CSU durch eine Pressemitteilung auf sich gezogen habe, wie vor einem Jahr zum Thema Kinderkrippe. Allerdings drückte er sein Bedauern über mangelnde Gestaltungsmöglichkeiten des Gemeinderats aus. „Über unsere Beschlüsse hinweg entscheiden letztlich dann doch Fachplaner, Behörden und Juristen“, sagte er und gab auch zu bedenken, dass einzelne Ausnahmen von Bebauungsplänen stets zu Lasten derer gehen, die sich treu an diese halten.

Zum Dank für die geleistete Arbeit lud Bürgermeister Konrad Dobler alle Gemeinderäte mit Partnern, sowie die Bediensteten des Bauhofes und der Wertstoff- und Grüngutsammelstellen zum gemeinsamen Essen ein.

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