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Versammlung

28.11.2018

Gemeindezentrum wird nun auch Standesamt

Der Haushalt der VG Langerringen-Hiltenfingen steigt. Mehrere Trauungsräume werden bestimmt

Der 42. Haushaltsplan der Verwaltungsgemeinschaft Langerringen wurde mit dem Grundsatz der äußersten Sparsamkeit aufgestellt. Das betonte Langerringens Bürgermeister Konrad Dobler als Vorsitzender der Gemeinschaftsversammlung, bevor Kämmerin Gerlinde Zacher das Zahlenwerk erläuterte.

Eine Erhöhung des Verwaltungshaushalts um 31180 Euro gegenüber dem Vorjahr auf nun 713590 Euro sei aufgrund gestiegener Kosten und zunehmender Aufgaben aber unvermeidbar. Diese Erhöhung entspricht 4,56 Prozent. Der Anteil der Personalkosten am Gesamtvolumen beträgt rund 79 Prozent. Bei diesem durch tarif- und beamtenrechtliche Verpflichtungen geprägten Ansatz wurde eine geschätzte Erhöhung um drei Prozent für Tariferhöhungen und Höhergruppierungen berücksichtigt. Darüber hinaus werden eine vorübergehende Doppelbesetzung in der Kämmerei wegen absehbaren Renteneintritts und eine Neueinstellung im Passamt notwendig. Die restlichen Ausgaben kommen zustande durch die EDV- und Büroausstattung, Beschaffung von Personalausweisen sowie für Bewirtschaftung, Versicherungen, Miete und Fortbildungen.

Die Einnahmen kommen aus der staatlichen Finanzzuweisung in Höhe von 93000 Euro und aus den Gebühren für Verwaltungsvorgänge, die mit rund 125000 Euro zu Buche schlagen. Zur Deckung der Kosten müssen die beiden Mitgliedsgemeinden eine Verwaltungsumlage in Höhe von etwa 495000 Euro aufbringen. Bei insgesamt 5216 Einwohnern ergibt dies eine Verwaltungsumlage von 94,92 Euro je Einwohner – sie erhöht sich also nur um vier Cent. Die Aufteilung nach den beiden Mitgliedsgemeinden ergibt für Langerringen bei 3763 Einwohnern den Gesamtumlagebetrag von rund 357000 Euro und für Hiltenfingen von knapp 138000 Euro bei 1435 Einwohnern.

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Für den Vermögenshaushalt, der in Einnahmen und Ausgaben mit 60000 Euro schließt, wird eine Investitionsumlage von 20000 Euro erhoben. Das sind 3,83 Euro für jeden Einwohner. Langerringen zahlt 14428 Euro und Hiltenfingen 5571 Euro anteilig ein. Der Haushaltsplan und die Haushaltssatzung wurden von der Gemeinschaftsversammlung einstimmig beschlossen.

Obwohl seit Bestehen der Verwaltungsgemeinschaft in beiden Rathäusern Trauungen durchgeführt wurden, waren bisher für den Standesamtsbezirk formell noch keine Trauungsräume festgesetzt. Diese im Personenstandsgesetz vorgeschriebene Bestimmung wurde nun nachgeholt. Demnach werden sowohl im Trauungszimmer des Langerringer Rathauses als auch im Sitzungsraum des Rathauses in Hiltenfingen wie bisher Trauungen stattfinden. Für größere Hochzeitsgesellschaften stehen auch der Sitzungsraum und das Gemeindezentrum in Langerringen zur Verfügung.

Für Trauungen im Langerringer Sitzungssaal wird eine Gebühr in Höhe von 50 Euro und im Gemeindezentrum von 120 Euro erhoben. Das Trauungszimmer im Langerringer Rathaus und der Sitzungsraum in Hiltenfingen bleiben gebührenfrei.

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