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Langenneufnach

17.04.2017

Glasfaser für ganz Langenneufnach

Bürgermeister Josef Böck freut sich für Langenneufnach auf schnelles Internet per Glasfaser. Jeder Haushalt  kann sich das schnelle Netz anschließen - muss aber nicht.
Bild: Siegfried P. Rupprecht

Die Hausanschlüsse müssen Bürger aber selbst zahlen.

Die Gemeinde erhält ein zukunfts- und zugleich leistungsfähiges Breitbandnetz. Das teilte Bürgermeister Josef Böck in einem Gespräch mit unserer Zeitung mit. Fast der komplette Ort werde von der Firma DSLmobil mit Glasfasern bis in die Grundstücke ausgebaut. Das Projekt soll im Sommer anlaufen und bis Ende 2018 abgeschlossen sein.

Die Versorgung mit schnellem Internet sei ihm eine Herzensangelegenheit, sagt Böck: „Breitbandanschlüsse sind Bestandteil einer wichtigen Infrastruktur.“ Die Gemeinde bereite sich damit auf die Zukunft vor. Die Technologie sei sowohl für Privatpersonen als auch Unternehmen unabdingbar. Der Bürgermeister freut sich darüber, dass alle Ortsteile mit Breitbandanschlüssen versorgt werden können. Nicht förderfähig bleibt jedoch der Nahbereich der Verteilerstation.

Breitbandausbau soll im Sommer beginnen

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Die Gemeinde nutzt Fördermittel im Rahmen der bayerischen Breitbandrichtlinie. Sie hofft demzufolge auf einen Zuschuss in Höhe von 60 Prozent der Gesamtkosten. Damit wäre die Kommune mit rund 480000 Euro beteiligt. Die künftige Leistung soll bei Downloads bei mindestens 100 Mbit/s liegen.

Wenn alles plangemäß verläuft, soll der Breitbandausbau im Sommer beginnen. Dazu werden allerdings die Straßen aufgerissen. Doch der Starttermin macht dem Bürgermeister nach eigenen Worten „die größten Sorgen“. Es sei nämlich derzeit sehr schwierig, für solche Projekte zuverlässige Tiefbaufirmen aufzutreiben. Alle scheinen ausgebucht.

Der Breitbandausbau allein ermöglicht dem Anwohner aber noch nicht automatisch eine schnellere Datenübertragung. Es muss noch der Hausanschluss durchgeführt werden. Dafür muss der Interessent sich mit DSLmobil in Verbindung setzen. Die Bereitstellung koste 500 bis 600 Euro. Josef Böck will für die Bürger dazu eine Informationsveranstaltung mit allem Wissenswerten abhalten, sobald alle Informationen vorliegen.

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