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12.07.2010

"Größtes Dorffest aller Zeiten"

Wehringen Der Bittgang des Ersten und des Zweiten Bürgermeisters nach Andechs war offenbar von Petrus mit Wohlgefallen aufgenommen worden. Vielleicht war ihr Umweg, den sie unterwegs gemacht hatten, sogar zu viel des Guten gewesen. Die Sonne strahlte beim Historischen Dorffest in Wehringen jedenfalls mehr als genug. So mussten die Feuerwehrmänner in ihrer historischen Uniform unter dem blanken Messinghelm ganz schön schwitzen. Und recht warm hatten es auch die etwa 150 historisch gewandeten Teilnehmer des Festzuges. Vom Dorfplatz aus zogen sie, angeführt von der Kapelle des Musikvereins und begleitet von den vielen Zuschauern am Straßenrand, zum Platz hinter dem Rathaus, wo sie bereits von zahlreichen Festbesuchern erwartet wurden. Hier herrscht schon beste Stimmung.

Wehringen Der Bittgang des Ersten und des Zweiten Bürgermeisters nach Andechs war offenbar von Petrus mit Wohlgefallen aufgenommen worden. Vielleicht war ihr Umweg, den sie unterwegs gemacht hatten, sogar zu viel des Guten gewesen. Die Sonne strahlte beim Historischen Dorffest in Wehringen jedenfalls mehr als genug. So mussten die Feuerwehrmänner in ihrer historischen Uniform unter dem blanken Messinghelm ganz schön schwitzen. Und recht warm hatten es auch die etwa 150 historisch gewandeten Teilnehmer des Festzuges. Vom Dorfplatz aus zogen sie, angeführt von der Kapelle des Musikvereins und begleitet von den vielen Zuschauern am Straßenrand, zum Platz hinter dem Rathaus, wo sie bereits von zahlreichen Festbesuchern erwartet wurden. Hier herrscht schon beste Stimmung.

Bürgermeister Manfred Nerlinger, der die historische Wehringer Festtagstracht trug, bedankte sich bei den vielen Helfern, die zum Gelingen dieses "größten Dorffestes aller Zeiten" beigetragen haben, namentlich bei Sabrina Oßwald und Jürgen Schuler, die in den letzten Wochen "fast rund um die Uhr damit beschäftigt waren".

80 Stationen aus der Geschichte

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Mit fast 80 Stationen, die zeitlich alle Epochen der Dorfgeschichte anreißen, könne das Fest einen Eindruck vermitteln, wie früher gelebt und gefeiert wurde. Und im Hinblick auf die hochsommerliche Wetterprognose hatte der Bürgermeister noch ein besonderes Zuckerl für die Festgäste: "Für die Dauer des Dorffestes ist die Sperrstunde aufgehoben. Jeder kann so lange bleiben, bis ihm die Temperaturen angenehm sind." Das wurde gleich in der ersten Nacht gehörig ausgenützt. Die Böllerschützen aus Kleinaitingen hatten mit rauchigen Böllersalven den Start des Dorffests verkündet, der Festplatz war zum Feiern und zum historischen Treiben freigegeben.

Viele gönnten sich zunächst erst einmal eine Stärkung und Erfrischung von den Ständen der örtlichen Vereine. Auf musikalische Begleitung mussten sie dabei nicht verzichten, denn verschiedene Formationen des Musikvereins unterhielten die Gäste sowohl auf dem Rathausplatz als auch oben auf dem Gelände der Schule. Und ab 21 Uhr sorgte die Band "Acoustic Revolution" für fetzigen Sound. Bis spät in die Nacht wurde so gefeiert. (inge)

Heute endet das Dorffest mit Markttreiben ab 17 Uhr, einem Spiel der Landkreiskicker um 18 Uhr und einer Serenade im Schulhof mit dem Luftwaffenmusikkorps aus Neubiburg um 20 Uhr.

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