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Bobingen

19.11.2018

Großes Schauspiel für kleine Zuschauer

Angelika Jedelhauser brachte in Bobingen die Astrid-Lindgren-Figur „Tomte Tummetott“ auf die Bühne des Puppentheaters. Das Wichtelmännchen ließ die Kinder an seinen Abenteuern teilhaben.

Die Puppentheatertage in Bobingen waren zumeist ausverkauft. Eine kleine Bühne in der Mittleren Mühle fesselt das junge Publikum.

Sie sind eine feste Größe im Bobinger Veranstaltungskalender: Die Puppentheatertage in der Mittleren Mühle werden von großen und kleinen Theaterfans jedes Jahr mit Sehnsucht erwartet. Sechs Vorstellungen, die größtenteils ausverkauft waren, gab es in diesem Jahr.

Gute Unterhaltung mit Preisträgern und Klassikern

Exzellente Unterhaltung bot bereits am vergangenen Samstag der Preisträger der Kinderkulturbörse 2017, das Figurentheater Unterwegs aus Bad Waldsee. Angelika Jedelhauser verstand es wunderbar, beim ersten Stück der kleinen Puppe Kari Leben einzuhauchen und von deren Abenteuern als „Sachenfinderin“ zu erzählen. Das zweite Stück berichtete von der Astrid Lindgren-Figur „Tomte Tummetott“, dem Wichtel, der in einem Winkel auf dem Heuboden eines Bauernhofs lebt und dort nachts die Tiere und Menschen beschützt. Mucksmäuschenstill war es in der Mittleren Mühle, als Angelika Jedelhauser als kleine Ina-Lina die abendliche Grütze für Tomte Tummetott nach draußen balancierte. Gebannt verfolgten die Kinder, was nachts alles so im Stall passiert. Szene für Szene ließ Jedelhauser mit nur wenigen Hilfsmitteln auf der Bühne entstehen und zauberte die Theaterbesucher weg aus Bobingen und hinein in die Scheune eines schwedischen Bauernhofs. Die Kinder lachten über die umherspringenden Schafe und suchten mit den Hühnern das verloren gegangene Ei. Und als der Fuchs kam, um die Hühner zu stehlen, da atmete der ganze Raum erleichtert auf, als es dem Wichtelmännchen gelang, den Räuber mit Grütze zu füttern und die Hühner zu retten.

Ein interaktives Märchenspiel

Den Anfang der Schauspieltage auf kleiner Bühne machte das Theater Knuth aus Holzheim mit einem Klassiker aus der Kinderbuchliteratur. Es spielte das Märchen „Die Prinzessin auf der Erbse“ nach einer Erzählung von Hans Christian Andersen. Wunderschön gestaltete Figuren erzählten die Geschichte von einem Prinzen, der auszog, um eine wahre Prinzessin zu finden. Mit dem interaktiven Märchen „Prinzessin Piparella und die 24 Ritter“ betrachtete das Theater Knuth mit Lautenspiel, Gesang, lustigen Redeweisen und einer einfühlsamen Darstellung das Prinzessinnenleben wieder von einer ganz anderen Seite und zog bei den Marionetten gekonnt an den richtigen Fäden.

Das Karfunkeltheater aus Burgpreppach beschloss die diesjährigen Bobinger Puppentheatertage und lud zu einer Folge von „Yakari“, dem aus der gleichnamigen Fernsehserie bekannten Indianerjungen ein. „Schneeball in Gefahr“ hieß der Titel des Stückes, in dem Yakari den weißen Bären vor einem gierigen Jäger rettete. Und dabei halfen die anwesenden Kinder begeistert und lautstark mit, vor allem wenn es darum ging, eine Honigwabe zu bewachen, den Bären zu warnen oder das Indianermädchen Regenbogen zu retten. Da wurde gerne auch mal laut geschrien, um die bösen Räuber zu verraten.

Am Ende durften sich die Kinder noch einmal die Figuren aus nächster Nähe anschauen und sogar das Yakari-Pferd „Kleiner Donner“ streicheln. Bei so viel Interaktion war klar, dass das Märchen am Ende gut ausgehen musste und die jungen Besucher die Mittlere Mühle restlos begeistert verließen und so mancher die Frage nach dem nächsten Theaterbesuch stellte.

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