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Wiedereröffnung

10.01.2019

Gut Holz in der Schlossbergschänke

Eine moderne Kegelbahn ist in der Schlossbergschänke in der Bobinger Siedlung nach langer Bauzeit entstanden.
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Eine moderne Kegelbahn ist in der Schlossbergschänke in der Bobinger Siedlung nach langer Bauzeit entstanden.
Bild: Siegfried P. Rupprecht

Die neue Kegelbahn ist fertig. Nach rund eineinhalbjährigen Arbeiten wartet die Anlage mit moderner Technik auf. Zur Einweihung gibt es ein buntes Programm. Auch die Schützen machen mit

Rund um das Wertachzentrum in der Siedlung gibt es gute Nachrichten. Der Eigentümer ist dort zu weiteren Investitionen bereit. Und unabhängig davon hat die Schlossbergschänke im Keller nun eine neue Kegelbahn. Wiedereröffnung der Anlage ist am Freitag, 18. Januar, um 18 Uhr.

Die Kegelbahn ist eigentlich aus der Siedlung nicht wegzudenken – auch wenn es zuletzt ruhig um sie schien. Dabei wurde an ihrer Wiedereröffnung gefeilt.

„Früher hat der SSV Bobingen dort seine Wettkämpfe ausgetragen“, erzählt Kegel-Abteilungsleiter Johann Dischl. Irgendwann seien die Bahnen für den Leistungssport aber nicht mehr ausreichend gewesen, und der Verein habe seine eigene Anlage eröffnet.

Als Freizeitvergnügen blieb die Kegelbahn in der Schlossbergschänke bei den Siedlern allerdings auch beliebt. „Viele Bewohner verbrachten hier einen geselligen Kegelabend mit Freunden oder der Familie“, so die Leiterin des Quartierstreffs, Cora Hemming-Haas. Anfänger seien dort ebenso anzutreffen gewesen wie Hobbyspieler. Doch dann machte ein Rohrbruch die Kegelbahn unbenutzbar. Schnell war klar, dass eine Renovierung allein nicht ausreicht. So beschloss die Vermieterin Helena Möller sowohl die Sportanlage als auch das Umfeld der Bahn komplett neu zu errichten. Allein in die Kegelbahn sei ein sechsstelliger Betrag investiert worden, informiert Ehemann Franz-Georg Möller.

Wie wichtig der Freizeitspaß für die Siedlung ist, verdeutlicht Cora Hemming-Haas: „Gaststätte und Kegelbahn tragen entscheidend zur Attraktivität des Dorflebens, aber auch zur Kommunikation und zum Miteinander vor Ort bei“, sagt die Quartiersmanagerin. Hier habe sich eine Art Begegnungsstätte entwickelt.

Die Bedeutung der Sportstätte zeigt sich darin, dass viele Siedler bei der Neuerrichtung ihre Unterstützung signalisiert und auch eigenhändig angepackt haben. Beispielsweise die Edelweiß-Schützen, die im Keller der Schlossbergschänke ihre Schießstände betreiben. Ihr Scherflein trug auch die Stadt Bobingen bei. Sie unterstützte die Maßnahmen des Eigentümers und der Pächter zur Belebung des Wertachzentrums.

Jetzt, nach eineinhalbjähriger Bauzeit, steht die Wiedereröffnung an. Dies sei ein wichtiges Stück zur Belebung der Gemeinschaft in der Siedlung, betont die Vorsitzende der Siedlergruppe Bobingen, Ulrike Jürges.

Zum Gelingen der Eröffnungsfeier trägt eine Reihe von Vereinen bei. Die Kegelabteilung des SSV Bobingen veranstaltet ein Schau- kegeln. „Mit dabei sind Kegel-Vizeweltmeister Marius Bäuerle und Christina Neundörfer von der U-23-Nationalmannschaft“, kündigt Johann Dischl an.

Die Edelweiß-Schützen laden zum Schnupperschießen ein. Mitfeiern wird auch die Siedlergruppe. Die Wirtsfamilie Kressou verwöhnt mit griechischer Küche. Bürgermeister Bernd Müller hält die Eröffnungsrede.

Dabei sind auch die Mood Makers. Sie übernehmen mit Oldies und Countrymusik die musikalische Gestaltung des Abends. Die Musiker haben durch den Quartierstreff zusammengefunden. „Daraus hat sich aus Spaß an der Freud nun eine Band formiert“, erzählt Erich Templin. Als Dankeschön dafür spielt die Formation bei der Wiedereröffnung der Kegelbahn ohne Honorar.

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