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Langerringen

26.07.2010

Hähnchenmast: Bauern treten für Kollegen ein

Der geplante Maststall mit 39 500 Hähnchen in Langerringen beschäftigt weiter das Dorf: Die Bürgerinitiative (BI) hat 470 Unterschriften gesammelt und im Landratsamt abgegeben. Die Landwirte wollen eine sachliche Diskussion.

Der geplante Maststall mit 39 500 Hähnchen in Langerringen beschäftigt weiter das Dorf: Die Bürgerinitiative (BI) hat 470 Unterschriften gesammelt und im Landratsamt abgegeben, nun melden sich auch die örtlichen Landwirte zu Wort. Sie setzen sich für ihren Berufskollegen Matthias Mayr, der den Stall bauen möchte, ein.

"Bei aller Kritik muss man sachlich und fair bleiben", betont Gerhard Ringler, Gemeinderat und selbst Landwirt. Das sei bei der BI jedoch nicht immer der Fall. "Wir möchten nicht, dass unser Berufskollege persönlich angegriffen wird", sagt Herbert Grassl.

Auf einem Handzettel fordert die BI, dass "die Profitinteressen eines einzelnen nicht höher stehen sollten als die berechtigten Interessen vieler Langerringer Bürger". Horst Marz, Chef der BI sieht ein solches Vorgehen als "legal" an: "Wir wollen auf keinen Fall einen Maststall in der Nähe von Wohnungen."

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Letztlich entscheidet das Landratsamt, ob der Hähnchenmaststall gebaut wird oder nicht. Dabei hat die Behörde keinen Ermessensspielraum. Wenn alle gesetzlichen Vorgaben erfüllt sind, erteilt das Landratsamt die Genehmigung. Die Entscheidung soll demnächst fallen. Sollte die Behörde den Maststall genehmigen, ist für Horst Marz klar: "Der Kampf geht weiter." Notfalls will die Langerringer Bürgerinitiative vor dem Verwaltungsgericht klagen.

Gestern abend war der geplante Hähnchenmaststall auch noch einmal Thema in der Gemeinderatssitzung. (nap)

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