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Kleinaitingen

05.03.2020

Halteverbot soll den Verkehr an der Lechfeldstraße in Kleinaitingen regeln

Dieser Traktor mit Odelfass muss in Kleinaitingen wegen des Pollers, aber auch wegen geparkter Autos auf die Gegenfahrbahn ausweichen.
Bild: Hieronymus Schneider

Plus Eigentlich sollten Poller die Parksituation verbessern. Doch der Verkehrsausschuss kam zu einem anderen Ergebnis. Bald sollen die Bürger mitentscheiden.

Das Parkraumkonzept in der Lechfeldstraße ist seit Jahren ein Dauerthema im Kleinaitinger Gemeinderat. Im Dezember entbrannte eine heftige Diskussion über die Poller , die dort Ende 2018 aufgestellt wurden, um den Verkehr zu regeln. Daraufhin wurde ein Ortstermin des Bau- und Verkehrsausschusses veranlasst. Die Dritte Bürgermeisterin Marga Dorfmiller-Kapetanopulos (FWV) stellte nun das Ergebnis im Gemeinderat vor.

Demnach hätten die Poller die Parksituation nicht verbessert, sondern würden unnötig Slalomfahrten erzwingen und die Durchfahrt von Bussen und landwirtschaftlichen Fahrzeugen behindern. Der Ausschuss empfahl, die Poller in der Mitte der Lechfeldstraße zu entfernen und ein einseitiges Halteverbot zwischen der Alpen- und der Nebelhornstraße anzuordnen.

Geschwindigkeitsbeschränkung soll bestehen bleiben

Auf der gesamten Strecke vom ersten Poller nach der Einmündung von der Hauptstraße bis zum Kindergarten solle das Parken durch wechselseitige Halteverbote geregelt werden. Eindeutig sprach sich der Ausschuss für die Beibehaltung des Tempolimits auf 30 km/h aus. Die dadurch bedingte Rechts-vor-Links-Regel macht dem Zweitem Bürgermeister Artur Dachs zufolge nur bei der Einmündung der Frühlingstraße Probleme, weil diese oft nicht als bevorrechtigt erkannt würde.

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Er regte die Anbringung eines Schilds an. Bürgermeister Rupert Fiehl stellte den Antrag, die Verkehrssituation in einer Bürgerversammlung zu erörtern, um alle Belange berücksichtigen zu können. Dorfmiller-Kapetanopulos beantragte dagegen, die Vorschläge des Bau- und Verkehrsausschusses umzusetzen und nach drei Monaten die Erfahrungen in einer Bürgerversammlung zu diskutieren. Dieser Antrag fand die mehrheitliche Zustimmung der Gemeinderäte. Nur Herbert Schmid (FWV) schloss sich dem Antrag des Bürgermeisters an.

Zur Umsetzung des Beschlusses bedarf es allerdings einer verkehrsrechtlichen Anordnung durch das Bauamt der Verwaltungsgemeinschaft mit Stellungnahme der Polizei. Erst dadurch wird die genaue Eingrenzung des Halteverbotes festgesetzt.

Kegelbahn in der Lechfeldhalle muss saniert werden

Die Kegelbahn in der Lechfeldhalle ist renovierungsbedürftig. Die Herstellerfirma Vollmer existiert nicht mehr. Bürgermeister Rupert Fiehl hat eine Dortmunder Firma ausfindig gemacht, die Sanierungen von alten Kegelbahnen anbietet. Artur Dachs schlug vor, sich beim Kegelleistungszentrum in Augsburg zu erkundigen. Der Gemeinderat war sich darüber einig, dass nach weiteren Angeboten und Förderungsmöglichkeiten gesucht werden soll.

Der Gemeinderat lehnte die Bauvoranfrage für die Errichtung eines Reihenhauses in der Gartenstraße ab. Dem Bebauungsplan zufolge sind dort nur Einzelhäuser zulässig. Bürgermeister Fiehl und Herbert Schmid (FWV) hielten eine Ausnahme im Zuge der Nachverdichtung für vertretbar. Die Mehrheit der Gemeinderäte stimmte aber dagegen und will maximal ein Doppelhaus zulassen.

Der Vorschlag der Feuerwehr , einen dritten Defibrillator zu installieren, wurde angenommen. Das Gerät wird an der Außenseite des Feuerwehrgebäudes neben dem Rathaus angebracht. Die beiden anderen Defibrillatoren befinden sich im Sportheim und im SB-Pavillon der Raiffeisenbank Schwabmünchen.

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