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Konzert

08.03.2016

Handgemachte Musik im Four Corners

Oldies zum Tanzen wird die Band Phönix am 12. März in Untermeitingen spielen.
Bild: Peter Stöbich

Rock-’n’-Roll-Band Phönix sorgt am 12. März für Stimmung in Untermeitingen

An eine musikalische Revolution erinnert die Königsbrunner Band Phönix mit ihren Auftritten: „Es ist genau 60 Jahre her, dass Bill Haley und Elvis Presley mit ihren ersten Aufnahmen dem Rock ’n’ Roll zum Siegeszug um die ganze Welt verhalfen“, sagt Bassist Thomas Karl aus Königsbrunn. Er hat sich mit seinen Kollegen in der Freizeit ganz der Musik der 1940er- und 1950er-Jahre verschrieben. Die fünf spielen Boogie, Country und Rockabilly möglichst authentisch. Auch beim Auftritt am Samstag, 12. März, im Musiklokal Four Corners in Untermeitingen (Siemensstraße, Beginn 21 Uhr) will Phönix mit Hits begeistern, die sich vor sechs Jahrzehnten in sämtlichen Musikboxen drehten.

Bill Haley und seine Comets lösten oft Krawalle aus

Damals startete der junge Elvis Presley seine Weltkarriere und führte mit Songs wie „Love Me Tender“ wochenlang die amerikanische Hitparade an. „Die Massenhysterie hatte aber auch ihre Schattenseiten“, weiß Karl, „denn Bill Haley und seine Comets lösten oft Krawalle aus, sodass ihre Konzerte verboten wurden.“ Das kann der Meringer Gruppe heute zwar nicht mehr passieren, aber auch viele junge Zuhörer lassen sich von den Oldies mitreißen.

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Die Mitglieder von Phönix spielen auch noch in anderen Formationen. „Jeder bringt seine speziellen Vorlieben in die Gruppe mit ein“, sagt Gitarrist Uwe Bolten aus Schwabmünchen, „das sorgt für Vielseitigkeit von Blues über Country bis zum Rock ’n’ Roll.“ All diese Stilarten kann man auch auf der CD „Boogie Baby“ hören, die unter anderem Titel von Johnny Cash, Gene Vincent und der Instrumentalgruppe Shadows enthält.

Der gemeinsame Spaß ist das Motiv dafür, dass die Musiker für ihre Auftritte zwischen Augsburg und München oft stundenlang Lautsprecherboxen und Lampen, Instrumente und andere Geräte in die Autos schleppen, aufbauen und nach dem Konzert wieder aufräumen. „Wenn die Freude an der Musik auf unsere Zuhörer überspringt, macht das die Mühe wieder wett“, weiß Bolten. Wichtig ist der Band nicht, dass sie ihre Idole wie Elvis Presley möglichst gut imitiert, sondern in ihrem eigenen Stil interpretiert. „Und zwar ohne technische Mätzchen und Computertricks“, betont Karl. Handgemachte Musik also, wie es auch damals üblich war.

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