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16.03.2009

Hauptschule zeigt Wege in die Berufsausbildung

Bobingen (anja) - "Die Schule ist dafür da, dass die Schüler lernen und ins Leben hineinwachsen können", erklärte der Rektor der Dr.-Jaufmann-Hauptschule, Ulrich Bathe, anlässlich der Eröffnung des diesjährigen Berufs-Info-Marktes. "Heute geben die Wirtschaftspartner eine erste berufliche Orientierung, die Schüler lernen, Fragen zu stellen und können sich über die Ausbildung informieren", definierte er die Veranstaltung.

In drei Informationsrunden konnten knapp 90 Schüler aus dem vorletzten Schuljahr ihren "Traumberuf" etwas näher beleuchten und zusammen mit ihren Eltern vielleicht schon ein persönliches Treffen mit dem künftigen Lehrherren ausmachen. Auch Praktika wurden von einigen Betrieben angeboten.

Organisiert wurde der Abend von Schulsekretärin Annette Harzenetter, die auch über das Jahr immer wieder Kontakt zu den Firmen hält, die mit der Hauptschule zusammenarbeiten. Betriebe aus der Region zwischen Schwabmünchen und Augsburg waren gekommen, um den Hauptschülern ihre Ausbildungsmöglichkeiten vorzustellen.

Zu wenig Holztechnik, zu wenig für Mädchen

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"Die meisten Firmen haben wir immer wieder hier, leider gehören dazu wenige aus dem Bereich der Holztechnik, wie Schreiner oder ähnliche", bedauerte Ulrich Bathe. Die Schule bemühe sich daneben auch sehr um Ausbildungsberufe für Mädchen. "Wir versuchen auch immer, zwischen Industrie und Handwerk zu mischen", so Bathe.

Mit der Veranstaltung bezweckt die Schule noch etwas: "Die Schüler sollen lernen, Fragen zu stellen." Da ist es auch gut, dass die Eltern dabei sind: Immerhin die meisten halten es für wichtig, mit ihren Kindern zusammen den Abend zur Berufswahl zu verbringen.

"Das Team Eltern/Schüler kann viel bewirken", weiß der Schulleiter aus Erfahrung. Wer dann noch Hilfe braucht, kann sich auch an Schulsozialarbeiter Erich Zitzmann wenden, der mit viel Einsatz und Engagement versucht, die Schüler zu den passenden Lehrstellen zu bringen.

Er gab den künftigen Berufsanfängern zu Beginn noch einige Tipps: "Schreibt keine Blindbewerbungen, sondern sucht den persönlichen Kontakt."

So wurde es ein wichtiger Abend für viele Jugendliche und ihre Familien. Bei kleinen Häppchen der AG Gastro konnten sie schon vor Ort eine Auswahl für eine spätere Bewerbung besprechen.

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