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Bobingen

22.09.2020

Herzensausstellung in der Wertachklinik Bobingen

Ihre Ausstellung im Foyer der Wertachklinik hat Barbara Auer dem menschlichen Herzen gewidmet.
Bild: Ingeborg Anderson

Plus Die Stadtberger Künstlerin Barbara Auer zeigt im Foyer der Wertachklinik ihre Hommage an ein ganz besonderes Organ. Für sie ist es eine Herzensangelegenheit.

Bereits auf den ersten Blick ist das zentrale Motiv der Bilder im Foyer der Wertachklinik unübersehbar: das menschliche Herz. Sowohl als lebenserhaltendes Organ als auch in seiner emotionellen Bedeutung ist es dargestellt. So lautet denn auch das Motto, unter das die Stadtberger Künstlerin Barbara Auer ihre Schau gestellt hat „Herzensangelegenheiten“.

„Da ich viele meiner Entscheidungen emotional, also mit dem Herzen treffe, wollte ich das würdigen, und auch die unermüdliche Arbeit, die unser Herz leistet“, sagt die Künstlerin zu ihrem Ausstellungskonzept.

So erscheinen auf den Arbeiten immer wieder nicht nur das medizinische Herz in abstrahierender Darstellung, sondern auch figürliche und textliche Elemente, die auf das ganze Bedeutungsspektrum dieses Organs verweisen. Man sieht etwa – in Konturen – eine Figur, die mit dem Reifen spielt. Oder die Silhouette einer nachdenklichen Person, die hinter dem zentralen Herzmotiv aufscheint. Wobei die feinen Verästelungen der Koronargefäße sich wie Sensoren zu den Figuren im Bild hin zu tasten scheinen und so die Verbindung zwischen Organ und Emotion andeuten. Darüber hinaus setzt dieses Herzmotiv meist einen farblichen Akzent über dem Bildgeschehen – mal leuchtend rot, mal bläulich. Als Techniken für diese Hommage hat Barbara Auer die Tuschzeichnung, den Siebdruck und die Radierung gewählt. „Ich male zwar auch, aber die Zeichnung ist mein Arbeitsschwerpunkt“, erklärt sie.

Inspiration auf Malreisen in Afrika und Asien

Dabei gibt sie ihren Motiven großzügig Raum und Leichtigkeit, indem sie viel vom weißen Bildgrund stehen lässt. Diese hohe Kunst hat die Kunsttherapeutin bei namhaften regionalen Künstlern erworben, deren Seminare sie besuchte. Besonders prägend war hier Rainer Kaiser, mit dem sie Malreisen nach Afrika und Asien unternahm. Überhaupt reist Barbara Auer viel und gerne – nicht nur als Künstlerin, sondern auch als passionierte Sportlerin. „Meine Zeichenutensilien habe ich immer dabei. Es gibt so viel zu beobachten. Ich entdecke immer etwas, das mich berührt und das ich festhalten möchte“, sagt sie.

Arbeiten von Barbara Auer waren auf der Großen Schwäbischen Kunstausstellung zu sehen und aktuell stellt sie bei der Mitgliederausstellung des Bobinger Kunstvereins im Unteren Schlößchen und – zusammen mit zwei weiteren Künstlerinnen – im Rathaus Gersthofen ihre Arbeiten aus.

Die Ausstellung im Foyer der Wertachklinik ist bis Ende November zu sehen.

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