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13.07.2010

Hitze macht Hilfe auch am Wasser brennend nötig

Das tut gut. Bei Temperaturen von bis zu 31 Grad ist ein Besuch in einem der vielen Freibäder genau richtig. Foto: Merk
Bild: Merk

Bobingen Badewetter mit Temperaturen bis zu 36 Grad haben den Rettern der Bobinger Wasserwacht einige arbeitsreiche Tage beschert. Sie waren während der vergangenen Tage sowohl im Aquamarin-Freibad als auch an den Wachstationen in Buch und Stegen am Ammersee gefordert. Insgesamt wurden durch die Wasserwacht über 40 Personen versorgt, davon etwa 30 in Bobingen.

Bobingen Badewetter mit Temperaturen bis zu 36 Grad haben den Rettern der Bobinger Wasserwacht einige arbeitsreiche Tage beschert. Sie waren während der vergangenen Tage sowohl im Aquamarin-Freibad als auch an den Wachstationen in Buch und Stegen am Ammersee gefordert. Insgesamt wurden durch die Wasserwacht über 40 Personen versorgt, davon etwa 30 in Bobingen.

"Wir mussten mehrmals Personen mit Kreislaufkollaps oder Thermischen Notfällen wie Sonnenstich versorgen", berichtet Daniel Fink, Beauftragter für den Sanitätsdienst, über das Wochenende im Aquamarin. Die Wasserwacht-Ärztin Kathrin Jäger war auch vor Ort und stellt in vielen Fällen fest, dass die Erkrankten zu wenig getrunken hatten.

Obwohl wegen der Schwäbischen Schwimmmeisterschaften das Schwimmerbecken und der Sprungbereich des Aquamarin am Samstag und Sonntag gesperrt waren, wurden über 2500 Besucher im Aquamarin pro Tag gezählt. Bis zu 15 Rettungsschwimmer waren dort zur Aufsicht und für die Betreuung der Gäste im Einsatz.

Einmal im Monat unterstützt die Bobinger Wasserwacht zudem die Kollegen von der Ortsgruppe Buch am Ammersee. So auch mit acht Aktiven am vergangenen Wochenende. Diese Dienste werden auch zu Übungszwecken genutzt. Dazu werden die Motorrettungsboote und umfangreiches Material dorthin mitgenommen. Zum Glück kam es an diesem Wochenende aber kaum zum Einsatz. "Auf dem See war es erstaunlicherweise ruhig, sodass es zu keinen schweren Badeunfällen kam", erzählt der Technische Leiter Maximilian Goßner. Es wurden allerdings 140 Einsatzstunden erbracht. (pit)

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