Königsbrunn

08.08.2018

Hoher Besuch im Rathaus

Sozialministerin Kerstin Schreyer (sitzend) trug sich ins Goldene Buch der Stadt ein, flankiert von (von links) Zweiter Bürgermeisterin Barbara Jaser, Dritte Bürgermeisterin Ursula Jung und Staatssekretärin Carolina Trautner.
Bild: Claudia Deeney

Wo Bayerns Sozialministerin Kerstin Schreyer in Königsbrunn auf eine Namensvetterin trifft und was sie über den Generationenpark erfährt.

Das Goldene Buch der Stadt ist um einen Eintrag reicher. Traditionell erfolgt dieser am Ende eines Besuches wichtiger Gäste im Rathaus und Dienstagmittag wurde Bayerns Sozialministerin Kerstin Schreyer die Ehre zuteil, sich dort zu verewigen. Eigentlich war die Besucherin aus München aber gekommen, um sich ein Bild von sozialen Einrichtungen in der Stadt zu machen, speziell vom Mehrgenerationenhaus. Im Besprechungszimmer hatten sich neben den Bürgermeisterinnen Barbara Jaser und Ursula Jung noch Klaus Förster als Leiter für das Sozialbüro sowie Achim Friedrich, der Leiter des Mehrgenerationenhauses, und Günther Riebel, der Leiter der Wohnungsbaugesellschaft GWG, eingefunden.

Vorreiter in vielen sozialen Bereichen

Über eine kurze Historie der Brunnenstadt schlug Barbara Jaser gekonnt zusammen mit Klaus Förster einen Bogen zu den Sozialthemen der heutigen Zeit. Von den Zahlen der betreuten Kinder in diversen Einrichtungen, wie Krippen, Kindergärten, Schulen und Horte bis hin zu Ganztagesklassen und Freibeträgen für Geschwisterkinder bekam Schreyer, als Ministerin für Familie, Arbeit und Soziales, einen umfassenden Einblick geboten. Staatssekretärin Carolina Trautner trug ebenfalls einiges bei. Sie kennt sich mit der Brunnenstadt sehr gut aus und warf den Hinweis in die Runde: „Königsbrunn war und ist in vielen sozialen Belangen immer Vorreiter.“ Obwohl Finanzausschüsse oft kein Verständnis hätten für Präventionsmaßnahmen, die nicht in Zahlen messbar seien, sei die Brunnenstadt immer wieder vorangegangen.

Jaser, die sich über das Lob sehr freute, bestätigte das und führte dazu als Beispiel an, dass die Stadt in den 70er-Jahren den ersten Hort eröffnet habe, in einer Zeit, wo das allgemein noch gar kein Thema war. Sie hob auch hervor, dass alle Bürgermeister und Stadträte im Laufe der Zeit die Weiterentwicklung sozialer Themen mehrheitlich vorangetrieben haben.

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Namensvetterin wusste sofort: Hier muss ich rein

Auch der Generationenpark als Form des besonderen Miteinander Wohnen und Leben gehöre zu diesen Projekten, daher stand auch ein Besuch der Gäste in der Anlage an. Hier übernahmen es Achim Friedrich und Günther Riebel, die Gäste zu informieren. Im Café und Gemeinschaftsraum des Generationenparks trafen die beiden Damen auch Bewohner, unter anderem eine Namensvetterin der Ministerin, nämlich Karin Schreyer. Diese war seinerzeit eine der ersten Interessenten und erklärte damals und heute: „Hier muss ich rein“. Aufmerksam hörte sich die Staatsministerin alle Ausführungen an. Auf unsere Frage, warum die bayrische Landesregierung solche kommunalen Projekte finanziell nicht unterstützt. erklärte sie: „Der Bund unterstützt das MGH mit seinen Projekten, Bayerns Antwort darauf sind die finanzielle Unterstützung der Quartierskonzepte.“

Sie selbst zeigte sich nach der Führung durch verschiedene Abteilungen des Generationenparks, zu denen auch die Privatwohnung von Karin Schreyer gehörte, sehr angetan: „Es ist beeindruckend, was hier entstanden ist und wie viele engagierte und kreative Köpfe miteinander ein Konzept entwickelt haben, bei dem das Zusammenleben so gut funktioniert.“ (deen)

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