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Aktion

19.06.2019

In 72 Stunden die Welt verbessern

Im Rahmen eines Projektes arbeitete die Pfarrjugend Göggingen drei Tage lang, um den Acker bei Bobingen nutzbar für Bürger zu machen.
Bild: Ivonne Ammann

Jugendliche gestalteten ein Stück Acker bei Bobingen um

Bei der 72-Stunden-Aktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) werden in ganz Deutschland Projekte umgesetzt, um die Welt ein Stückchen besser zu machen. Als Gruppe setzt man sich dann in der eigenen Region ein. So auch die Pfarrjugend Göggingen, die für das Sozialkaufhaus contact in Augsburg ein Stück Acker in Bobingen umgestaltet hat.

Nach der Bekanntgabe des Projekts wurde eine Besichtigung gemacht und die ersten Pläne geschmiedet. Auch Kontakte wurden nach Hilfe und Unterstützung gefragt, ehe bei Einbruch der Dunkelheit schon die ersten Taten sichtbar waren. Am nächsten Tag ging es frühmorgens weiter: Die etwa 30 Jugendlichen der Pfarrjugend Göggingen trafen sich auf dem Acker zwischen Bobingen und Bobingen Siedlung, bepackt mit Werkzeug, um die Pläne in die Tat umzusetzen. Dabei legten die Jugendlichen einen 500 Meter langen Weg an, bauten ein großes Insektenhaus, mähten das Gras und legten Blühstreifen an. Außerdem wurden Ackerparzellen gestaltet, die dann verpachtet werden sollen, um Menschen ohne Garten eine Möglichkeit zu bieten, ihr eigenes Gemüse anzubauen.

Die Jugendlichen waren bei Wind und Wetter unterwegs, um ihre Aufgabe in den vorgegebenen 72 Stunden zu schaffen. Am letzten Abend, pünktlich zum Abschluss, war es dann geschafft. Die Pfarrjugend Göggingen engagiert sich nicht nur bei diesem Projekt, sondern richtet auch am 6. und 7. Juli das Kinderfest am Roncallihaus in Göggingen aus. Dort bieten Jugendgruppen in verschiedenen Altersstufen Spiele für Kinder an. Durch das Fest finanziert sich die Pfarrjugend Göggingen ihr Zeltlager im August, bei dem Gruppenkinder, Leiter und freiwillige Mitarbeiter gemeinsam eine Woche verbringen.

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