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Lechfeld

15.10.2019

In Graben geht es nun langsamer vorwärts

Für die Feuerdornstraße einschließlich der anschließenden Straßenzüge wird künftig eine besondere Geschwindigkeitsbegrenzung gelten.
Bild: Uwe Bolten

Einige Bereiche werden in nächster Zeit durch Geschwindigkeitsbegrenzungen verkehrsberuhigt. Warum sich dies dennoch ändern kann und welche Verkehrsprobleme demnächst besprochen werden.

Ende September hat ein Gespräch mit der Polizeiinspektion Schwabmünchen stattgefunden, bei dem hauptsächlich die Einrichtung verkehrsberuhigter Zonen (20-er Zone) nach Ausbauende der jeweiligen Straßen im Vordergrund standen, trug Grabens Bürgermeister Andreas Scharf den Räten vor. Für Straßen, die einen Gehweg mit Hochbord hätten, wäre demnach eine Zone nicht notwendig. Straßen ohne Gehweg oder Straßen mit einem Gehweg ohne Hochbord dagegen könnten aus Gründen der Gleichbehandlung mit den Neubaugebieten nach und nach als Zone 20 oder Zone 30 ausgewiesen werden.

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Die Polizei habe empfohlen, zunächst mit dem Bereich Feuerdornstraße, Schlehenstraße, Gartenstraße, Ligusterweg und Peter-Dörfler-Straße zu beginnen. Schrittweise sollen andere Bereiche geprüft werden. Die Polizeidirektion Augsburg habe weiterhin darauf hingewiesen, dass die in Graben mit „Zone 20“ ausgewiesenen Bereiche voraussichtlich nicht mehr lange Bestand haben könnten, da eine ministerielle Weisung die bestehenden Zonen auf Übereinstimmung mit der Straßenverkehrsordnung überprüft. Danach seien Verkehrszonen mit weniger als 30 Stundenkilometern ausschließlich in städtischen Geschäftsbereichen zulässig, erläuterte Scharf.

Tempolimit wegen des Schulweges beantragt

Die Bürgervertreter stimmten dennoch der Einrichtung der Geschwindigkeitsreduzierung im Bereich Feuerdornstraße einstimmig zu. „Der Elternbeirat hat schriftlich beantragt, an der Lechfelder Straße eine Geschwindigkeitsbeschränkung aufgrund des Schulweges anzuordnen. Weiterhin wurden dabei Bedenken wegen zu hoher Geschwindigkeiten auch in der Lagerlechfelder Bahnhofstraße vorgebracht“, berichtete der Bürgermeister weiterhin zum Thema. In einer vergangenen Sitzung sei sich der Rat einig gewesen, dass ein Schild allein nicht genüge, sondern ein nachhaltiges Gesamtkonzept diskutiert werden müsse, rief er dem Gremium ins Gedächtnis. Dazu gehöre auch die Zufahrtssituation Via-Claudia-Weg oder das Problem der Elterntaxis, fuhr er fort. Zu diesem wichtigen Gespräch werden die Eltern am 23. Oktober zu einem Elternabend eingeladen.

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Ehrung:  Bürgermeister Scharf nahm die am 30. September von Landrat Martin Sailer ausgesprochene Ehrung der Gemeinderätin Sabine Höchtl-Scheel mit der Kommunalen Verdienstmedaille in Bronze zum Anlass, allen Gemeinderäten für ihren ehrenamtlichen Dienst zu danken. „Wir gemeinsam haben im Rahmen der kommunalen Selbstverwaltung eine große Verantwortung für unser Gemeinwohl“, sagte er und unterstrich die große Bandbreite der Entscheidungen, die bestimmen, wohin sich Kommunen bewegen. Die kommunale Selbstverwaltung sei ein Glücksfall für die Entwicklung der Region, wiederholte Scharf die Worte, die der Landrat bei der Ehrung gesagt hat.

Im Gemeinderat kurz notiert

Die Bäume in den Grüninseln der Albertus-Magnus-Straße seien nach Aussage von Fachleuten von einem Baumpilz befallen und müssen möglichst bald entfernt werden. Eine Folgebepflanzung wird geprüft.

Nach Wegfall der Geheimhaltungsgründe gab Scharf bekannt, dass die LEW den Auftrag für die Erweiterung der Straßenbeleuchtung an der Zugspitzstraße für 30000 Euro erhalten habe. Weitere Vergaben für die Sanierung der Alten Schule wurden an die Firma Walter Augsburg (Trockenbau, 14766 Euro), Fliesendesign Junker Graben (18483 Euro), Baustoffmarkt Gersthofen (Innentüren, 23097 Euro), Firma Bühler Bobingen (Malerarbeiten, 26846 Euro) und die Firma Avci Graben (Schlosserarbeiten, 7813 Euro) erteilt.

Einstimmig beschloss der Rat die Entlastung der Verwaltung für die Jahresrechnungen 2016 und 2017.

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