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Scherstetten

07.04.2021

In den Stauden wurde schon wieder ein Känguru gesehen

Aus den Stauden wurde in den vergangenen Tagen schon zweimal eine Känguru-Sichtung gemeldet.
Foto: Stefanie Dodel (Symbolfoto)

Plus Die Zeichen verdichten sich, dass wirklich ein Känguru in den Stauden unterwegs ist: Der Polizei Schwabmünchen wurde eine weitere Sichtung gemeldet.

In Konradshofen (Gemeinde Scherstetten) im Landkreis Augsburg wollten Passanten am vergangenen Freitag ein Känguru gesehen haben, berichtet Gernot Hasmüller, Leiter der Polizeiinspektion Schwabmünchen. "Es könnte doch was dran sein, dass wieder ein Känguru in den Stauden unterwegs ist", sagt der Inspektionsleiter.

Das Ehepaar Julia und Martin Geiger hatte das Känguru bereits am Dienstag, 30. März, zwischen Scherstetten und Erkhausen entdeckt und ein Foto gemacht, das auf der Facebook-Seite der Tierfreunde Schwabmünchen & Umgebung gepostet wurde und auch in unserer Zeitung erschien. "Meine Frau hat es sofort fotografiert, denn das glaubt einem sonst ja keiner", sagte Martin Geiger, der in Schwabegg lebt. Er rief die Polizei an, doch als die eintraf, war das Känguru wieder verschwunden gewesen.

Schwabmünchens Polizeichef: Das Bild vom Känguru in Scherstetten wirkt echt

"Das Bild wirkt echt", sagt Gernot Hasmüller - im Gegensatz zu einem Foto, dass in den sozialen Netzwerken am 1. April die Runde machte. Dieter Winterhalder aus Horgau hatte sich einen Scherz ausgedacht, nachdem er den Bericht über die Känguru-Sichtung in unserer Zeitung gelesen hatte.

Er erstellte eine Fotomontage, die ein Känguru in einem Stall in Horgau zeigte und schrieb darunter: "Sachen gibt's. Das entwischte Staudenkänguru hat sich heute früh um halb sieben ein neues Zuhause gesucht. Total vertrauensselig ließ es sich vor Lawinjas Box einfangen. Weiß jemand, an wen ich mich wenden kann?" Viele fielen auf den Aprilscherz rein, das Telefon von Dieter Winterhalder stand an dem Tag nicht mehr still.

Noch ist unklar, woher das Stauden-Känguru kommen könnte

Noch herrscht Unklarheit, wo das Känguru, das vor und nach dem 1. April gesehen wurde, herkommen könnte: "Wir haben keine Idee", räumt Schwabmünchens Polizeichef ein. Sicher ist, dass es nicht vom nahe gelegenen Kaindlhof stammt. Hasmüller: "Meine Kollegen haben beim Kaindlhof in Erkhausen nachgefragt, aber da sind alle Tiere vollzählig."

Dort war vor knapp zwei Jahren das Känguru Knicksy ausgebüxt, das mehrfach in der Region gesehen wurde. Inzwischen geht man aber davon aus, dass Knicksy gestorben ist. Das Känguru auf dem Bild von Julia Geiger hat auch nicht den charakteristischen Knick im Schwanz, der Knicksy seinen Namen gab.

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