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Ist der Lechpark zu gut oder zu schlecht?

Daniel Weber
Kommentar Von Daniel Weber
22.03.2019

Die Kritik einiger umliegender Gemeinden an den Plänen für den neuen Lechpark ist widersprüchlich.

Dass der Lechpark derzeit nicht optimal genutzt wird, ist klar – er steht schließlich leer. Der Gemeinde Untermeitingen gefällt das überhaupt nicht. Auch das ist wenig verwunderlich. Nur folgerichtig versucht der Gemeinderat, attraktivere Rahmenbedingungen für die Geschäfte im Lechpark zu schaffen, das heißt: mehr Verkaufsfläche und mehr Vielfalt an Geschäften, um die Kunden anzuziehen. Dann liegt es nur noch am Eigentümer, ein erfolgreiches Einkaufszentrum daraus zu machen.

Auch Augsburg meldete beim Raumordnungsverfahren Kritik an

Sogar große Spieler wie die Stadt Augsburg meldeten beim Raumordnungsverfahren Bedenken an, dass der Lechpark die Marktverhältnisse verschieben könnte – das ist lächerlich. In der rund zehnmal größeren Citygalerie kaufen auch Untermeitinger ein, Augsburger werden hingegen für Besorgungen auch künftig nicht zum Lechpark fahren.

Außerdem merkten einige der umliegenden Gemeinden an, dass der Lechpark wahlweise zu abgelegen für die Kunden sei oder Geschäften in der Umgebung die Kunden streitig mache. Was denn nun? Tatsächlich scheint die nicht zentrale Lage eher dafür zu sorgen, dass die lokalen Händler ihre Kundschaft behalten, aber die Leute für größere Besorgungen nicht mehr allzu weit fahren müssen.

Lesen Sie dazu auch den Artikel über die Neuerungen beim Projekt Lechpark: Der neue Lechpark hat nicht nur Freunde

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