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24.10.2009

Jetzt sorgt eine rote Ampel für den Stau

Friedberg Erst Umleitungsverkehr von der gesperrten B 300, dann eine Baustellenampel mitten auf der Fahrbahn und in Kürze der Friedberger Advent mit allabendlichem Massenauflauf: Vier Wochen nach dem gescheiterten Bürgerentscheid zur Fußgängerzone stauen sich noch immer jeden Tag die Autos in der Ludwigstraße. Und daran wird sich jedenfalls bis Weihnachten auch nichts mehr ändern.

"Meines Erachtens ist die Situation nach wie vor sehr unbefriedigend", sagte Stadträtin Claudia Eser-Schuberth (Grüne), die den Bürgerentscheid mit initiiert hatte. Doch wie soll es weitergehen in der Innenstadt?

Einbahnregelung Bauernbräustraße

Beschlossen ist bereits, dass die Bahnhofstraße in beide Richtungen geöffnet und die Parkplätze an der Ludwigstraße von den Gehwegen auf die Fahrbahn verlegt werden sollen, um das Durchkommen beschwerlicher zu machen. "Da sind wir am Ball", sagte Stefan Kreitmeyr vom Kommunalreferat der Stadt Friedberg zum Stand der Umsetzung, die beiden Punkte sollen noch heuer umgesetzt werden.

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Ein Ortstermin mit den Augsburger Verkehrsbetrieben, mit denen die Planungen für die Bahnhof- und Ludwigstraße wegen des 36er-Busses abzustimmen sind, hat bereits stattgefunden. Die dritte Maßnahme, die Einbahnregelung im Bereich der Engstelle an der Bauernbräustraße, ist demnächst Thema in der städtischen Verkehrskommission. Dort soll über Ausnahmeregelungen für die Anwohner der Stadtmauer beraten werden.

Nachbesserungen in der Ludwigstraße

Im Bauausschuss des Stadtrates geht es am Donnerstag (16.30 Uhr, Rathaussaal) um ein Parkraumkonzept für die Altstadt. Verkehrsgutachter Till Burkhardt hat dazu bereits einen Vorschlag erarbeitet, der reservierte Anwohnerparkplätze an der Jesuitengasse, am Eisenberg und im Tal, an der Burgwallstraße, am südlichen Stadtgraben, an der Turnhallstraße und am nördlichen Stichweg der Ludwigstraße zwischen Ludwigs-Apotheke und Pausenhof Hauptschule vorsieht.

Dass in der Ludwigstraße noch nachgebessert werden muss, hatten die Vertreter der Stadtratsfraktionen auch nach dem Nein der Friedberger beim Bürgerentscheid nicht ausgeschlossen. Es bleibe ein Unbehagen über den immer noch starken Durchgangsverkehr, sagte Bürgermeister Dr. Peter Bergmair (parteifrei). Die Grünen lehnen sich jedoch zurück: "Wir warten jetzt die Initiativen von denen ab, die vorher gesagt haben, sie werden tätig und haben andere Konzepte", sagte Claudia Eser-Schuberth. Dem sehe man jetzt sehr gespannt entgegen. Vorschläge, die zu einer Beruhigung führen, wollen sie unterstützen.

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