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Gesundheit

07.01.2019

Johanniter mit Praxis in Bobingen aktiv

Hilfsorganisation betreibt hier eine Niederlassung für Ergotherapie und Logopädie

Die Johanniter-Unfall-Hilfe engagiert sich nun in Bobingen mit einer eigenen Praxis für Ergotherapie und Logopädie. Das hat ihr Bezirksverband Schwaben mitgeteilt.

Im Gebiet Bobingen/Augsburg habe es zuletzt eine Versorgungslücke in diesen Bereichen gegeben, meint Michael Rettenmaier, Mitglied des Regionalvorstandes der Johanniter: „Wir haben immer wieder erlebt, dass die bestehenden Praxen überlastet sind und Menschen lange auf Termine warten müssen.“ Diese Lücke wollen die Johanniter füllen. In ihrer Praxis in der Hochfeldstraße 48c in Bobingen befinden sich Ergotherapie und Logopädie unter einem Dach, wodurch Synergien genutzt werden könnten und eine umfassende Versorgung für den Patienten gewährleistet seien, so Rettenmaier. Das Praxisteam setze sich aktuell aus dem Egotherapeuten Robin Schneider sowie den beiden Logopädinnen Susanne Unglert und Katrin Scholz zusammen.

Die beiden Fachfrauen seien besonders auf die Behandlung von Sprach-, Sprech- und Schluckstörungen spezialisiert, wie sie beispielsweise bei Kindern im Kindergartenalter oder auch bei Erwachsenen vorkommen. „Bei den Kleinkindern handelt es sich zum Beispiel um Probleme bei der Artikulation bestimmter Laute. Kinder, die beispielsweise ein T statt einem K sprechen, werden Schwierigkeiten haben, diesen Buchstaben zu schreiben, weil sie etwas anderes hören“, erläutert Susanne Unglert. „Unsere Arbeit zielt darauf ab, die Probleme vor Schulbeginn zu beheben, damit diese keine Auswirkungen auf die schulische Entwicklung haben.“ Bei Erwachsenen und Senioren zeigen sich Sprach- und Schluckprobleme häufig als Folge gesundheitlicher Probleme wie etwa Schlaganfall, Krebserkrankungen, Parkinson oder Demenz.

„Ergotherapie nehmen all diejenigen in Anspruch, die sowohl körperlich als auch psychisch in ihrer Handlungsfähigkeit eingeschränkt sind, beispielsweise nach einem Schlaganfall, Knochenbruch, Arthrose oder bei Depressionen“, erklärt Ergotherapeut Robin Schneider.

Alle drei sind sich einig: „Unser gemeinsames Anliegen ist die individuelle Arbeit am Menschen. Gemeinsam wollen wir für jeden Einzelnen die größtmögliche Handlungskompetenz und Selbstständigkeit im Alltag erreichen und sie auf diesem Weg begleiten.“ (SZ)

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