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Königsbrunn

11.11.2019

Karnevalistischer Glanz auf der Rathaustreppe

CCK-Präsident Jürgen Langhammer (rechts) überredete Bürgermeister Franz Feigl zur Übergabe der Rathausschlüssel.
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CCK-Präsident Jürgen Langhammer (rechts) überredete Bürgermeister Franz Feigl zur Übergabe der Rathausschlüssel.
Foto: Adrian Bauer

Der CCK Fantasia hat die Königsbrunner Faschingssaison eröffnet. Was sich hinter dem Motto „Verborgene Schätze“ verbirgt und wer die Prinzenpaare sind.

Alle Jahre wieder am 11.11. gehen die Schlüssel des Königsbrunner Rathauses in die Hände der neuen Prinzenpaare des CCK Fantasia. In diesem Jahr geht der Carnevalsclub mit dem Motto „Verborgene Schätze“ in die Saison.

Dabei geht es um Naturvölker, den berühmten Kino-Schatzsucher Indiana Jones, die versunkene Stadt Atlantis und zum Abschluss um eine Stadt aus purem Gold, verriet Prinz Roman I. nach dem feierliche Defilee der Prinzenpaare auf der Treppe des Rathauses: „Seien sie gespannt, wie wir daraus eine Show gemacht haben.“ Die Gruppen kommen wie jedes Jahr in prächtigen Gewändern daher. Prinzessin Jennifer I. trägt zum Glitzerkostüm goldene Flügel. „Seit Juni sind wir wieder im Training und wurde an den Kostümen gearbeitet“, sagte Jennifer I. Das junge Prinzenpaar Mia I. und Leon I. kommen im edlen asiatischen Gewand daher. Unter den Showtänzern finden sich auch Kostüme in Anlehnung an Gladiatoren und römische Legionäre.

CCK lagert zwei Veranstaltungen von Königsbrunn nach Bobingen aus

CCK-Präsident Jürgen Langhammer freute sich, dass die Eingangshalle trotz des ungünstigen Termins an einem Montag bestens gefüllt war. Eine Neuerung gibt es diesmal während der Saison: Erstmals werden zwei Veranstaltungen in der Bobinger Singoldhalle stattfinden. In Königsbrunn fand sich neben dem Saal bei St. Johannes kein weiterer geeigneter Raum. „Aber jetzt scheint sich ja bei der Stadthalle etwas zu bewegen. Manchmal muss man die Leute ein bisschen weichkochen“, stichelte Langhammer launig in die Richtung von Bürgermeister Franz Feigl. Der erste Kinderball und der Faschingsball finden in der Singoldhalle statt. Beim CCK hofft man, dass sich auch ein paar Bobinger für das Faschingstreiben aus der Nachbarschaft begeistern lassen.

In Bobingen hat sich zumindest das junge Prinzenpaar zu ersten Mal getroffen. Mia Gamperling und Leon Schröttle, beide zwölf Jahre alt, kamen dort fast gleichzeitig zur Welt: Der Prinz ist vier Tage jünger als die Prinzessin. Prinz Leon kommt aus Klosterlechfeld und ist damit der einzige Nicht-Königsbrunner der diesjährigen Hoheiten. Mit den Proben für die gemeinsamen Tanzeinlagen sind beide schon einmal zufrieden.

Die Prinzessin tanzt seit 18 Jahren beim Königsbrunner Carneval Club

Unterschiedliche karnevalistische Werdegänge hat das erwachsene Prinzenpaar hinter sich. Jennifer Summerer ist 26 Jahre alt und tanzt seit 18 Jahren beim CCK mit. „Daher ist es für mich eine besondere Ehre, dass ich in diesem Jahr die Prinzessin sein darf“, sagt die gelernte Bankkauffrau. Roman Powroznik ist 27 Jahre alt, IT-Berater und erst seit vier Jahren Teil der CCK-Tänzer: „Wenn mir vor ein paar Jahren jemand gesagt hätte, dass ich mal Faschingsprinz werde, hätte ich ihm nicht geglaubt.“ Einige Showmädels hätten ihn überredet, mal zum Probetraining vorbeizukommen. Im echten Leben sind die beiden Hoheiten kein Paar.

Bürgermeister Franz Feigl überreichte den Prinzenpaaren die Rathausschlüssel und bedankte sich, dass der CCK seit vielen Jahren die Faschingstradition hochhalte. Erstmals in seinen Jahren als Bürgermeister kenne er mit Jennifer Summerer eine Hoheit schon von ganz klein auf, was ihn besonders freue. Als Vorsitzender des Begegnungslands Lech-Wertach wies Feigl noch darauf hin, dass der CCK auch noch eine Förderung von 2500 Euro aus dem EU-Programm Leader erhalten habe. Jürgen Langhammer bedankte sich dafür. Man habe daher auch die Tradition und die Geschichte des Lechfelds mit in die Show eingebunden. Als Geschenk gab es für Bürgermeister Feigl einen Hut der dem Modell von Indiana Jones nachempfunden ist. Die Stellvertreterinnen Barbara Jaser und Ursula Jung bekamen jeweils eine mit goldenen Federn verzierte Kopfbedeckung überreicht.

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