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Langerringen

04.09.2019

Kaum Einwände gegen den neuen Wertstoffhof

An dieser Stelle am Riedweilergrabennahe der Malzfabrik soll der neueWertstoffhof entstehen.
Bild: Hieronymus Schneider

Es gibt nur geringfügige Änderungen für das Vorhaben in Langerringen.

Der Bebauungsplan Nummer 32 für den neuen Wertstoffhof am Riedweilergraben nahe der Straße nach Gennach hat die erste Hürde übersprungen. Architekt Peter S. Nardo vom Ingenieurbüro Tremel erläuterte die Abwägung zu den von den Trägern öffentlicher Belange eingegangenen Stellungnahmen.

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Daraus ergeben sich nur geringfügige Änderungen. Auf Anregung der Bauleitplanung des Landratsamtes wird der Passus „geschlossene Einfriedungen wie Mauern sind unzulässig“ in die Satzung aufgenommen. Der im Plan festgelegte Grünstreifen als Übergang zum angrenzenden Wald wird von 1,5 auf 2,5 Meter erweitert und mit einer Wiesensaum-Saatgutmischung angesät. Die zu erwartende Verkehrsbelastung wird durch Zählung der bisherigen Frequentierung des Bauhofs ermittelt und in der Begründung zum Bebauungsplan ähnlich einem Verkehrskonzept erläutert.

Zur Entwässerung der Niederschläge wird ein Sammelschacht angelegt. Die Ufergestaltung des Riedweilergrabens wird vom Bau des Wertstoffhofes nicht beeinträchtigt. Der Gemeinderat billigte einstimmig die Aufnahme der Abwägung in das weitere Aufstellungsverfahren.

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Ablösebeitrag für Stellplatz sinkt

Weitere Themen im Überblick.

Änderung der Garagen- und Stellplatzsatzung: Für den Fall, dass ein Bauherr einen erforderlichen Stellplatz nicht herstellen kann, sieht die Garagen- und Stellplatzsatzung die Möglichkeit einer Ablösezahlung vor. Der Ablösungsbetrag war bisher auf 15000 Euro festgesetzt. Diese Summe ist wesentlich höher als die von den umliegenden Gemeinden verlangte Ablöse.

Deshalb beschloss der Gemeinderat einstimmig, diesen Betrag auf 7500 Euro zu senken und den entsprechenden Absatz des Paragrafen der Garagen- und Stellplatzsatzung zu ändern. Im ersten Absatz bleibt die Bestimmung erhalten, dass der Bauherr keinen Anspruch auf einen Ablösungsvertrag hat, sondern dass dies im Ermessen der Gemeinde liegt.

Sonstiges: Der eigene Antrag der Gemeinde auf Errichtung eines 13 Meter hohen Salzsilos auf dem Gelände des bisherigen Bauhofs an der Hiltenfinger Straße wurde befürwortet. Das Bauleitplanverfahren der Nachbargemeinde Hurlach zur Ausweisung von zwei Baugebieten und einer Kiesabbaufläche an der Bundesstraße 17 berühren die Belange der Gemeinde Langerringen ebenso wenig wie eine geplante Freiflächen-Fotovoltaikanlage an der Autobahn 96 im Gemeindebereich von Igling. Das Wasserschutzgebiet Schwabmühlhausen ist durch öffentliche Bekanntmachung außer Kraft gesetzt worden. Eine alte Linde in der Hurlacher Straße muss nach Begutachtung durch den Baumexperten des Landratsamts wegen Einsturzgefahr gefällt werden. Bürgermeister Konrad Dobler will aber vorher noch ein zweites Gutachten einholen. Ebenso müssen drei Eschen im Gemeindegebiet wegen Eschentriebsterben beseitigt werden.

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