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Entscheidung

10.10.2019

Kein Gelände für die Highlander

Dieser Grünstreifen wurde wegen der Nähe zum Fußballfeld als Trainingsplatz für Highland Games abgelehnt.
Bild: Hieronymus Schneider

Gemeinderat Klosterlechfeld hält das Sportgelände für ungeeignet. Nach einer Alternative wird noch gesucht

Aufgrund des Antrags der Bayerischen Highland Game Vereinigung hat die Gemeindeverwaltung einen Pachtvertrag für eine Fläche von rund 1700 Quadratmetern am Sportgelände östlich des Haupt-Fußballplatzes ausgearbeitet. Der Pachtvertrag mit jährlichem Pachtzins von 200 Euro an sich stieß auf Zustimmung, denn alle Mitglieder des Gemeinderates wollen dem Verein ein Trainingsgelände verschaffen.

Allerdings mehrten sich die Stimmen, angefangen von Johann Fronius ( CSU), dem Vorsitzenden des TSV Klosterlechfeld, welche diesen Streifen nahe am Spielfeld für nicht geeignet halten. „Es finden so gut wie jeden Abend Fußballtrainings und am Wochenende Spiele der Jugend- und Seniorenmannschaften statt. Wann wollen die Highlander dann trainieren, wenn es während des Fußballbetriebes ausgeschlossen ist?“, fragte Fronius.

Sein Fraktionsvorsitzender Reinhard Hiller erinnerte daran, dass diese Fläche in der weiteren Planung als Generationenpark vorgesehen ist und deshalb nach Erstellung der Parcoursanlage bald auch als solcher ausgebaut werden sollte. „Dann müsste der Pachtvertrag schon bald wieder gekündigt werden, und damit täten wir dem Highland-Games-Verein auch keinen Gefallen“, wandte Hiller ein. Da auch andere Ratsmitglieder diesen Platz für ungeeignet hielten, wurde der einstimmige Beschluss gefasst, von dieser Fläche Abstand zu nehmen und baldmöglichst ein geeigneteres Gelände anzubieten. Konkrete Vorschläge eines Grundstücks wurden aber noch nicht genannt.

Kein Gelände für die Highlander

Karin Frewin von der Volkshochschule (Vhs) Schwabmünchen erklärte, dass durch die Zusammenlegung mit der Vhs Lechfeld zu einem gemeinsamem Bildungszentrum auch wieder Sprach- und Kulturkurse im Lechfeld stattfinden sollen. Klosterlechfeld sei auch wegen der guten Verkehrsanbindung – sowohl mit dem Auto als auch mit der Bahn – ein guter Standort. Als Veranstaltungsraum wäre der Sitzungssaal des Rathauses gut geeignet. Der Gemeinderat stimmte einer Nutzung ab Januar 2020 einstimmig zu und freute sich, dass dort wie schon in früheren Jahren wieder Kurse stattfinden werden. Karin Frewin stellte für den Anfang ein Weinseminar und einen schottischen Kulturabend mit Whiskyexkurs in Aussicht.

Bürgermeister Rudolf Schneider berichtete aus einer Informationsveranstaltung, dass für die Bahnlinien Augsburg – Buchloe und Augsburg – Lechfeld –Kaufering – München für die kommenden Jahre keine wesentlichen Verbesserungen im Fahrplantakt vorgesehen sind. Deshalb wollen die Bürgermeister der Lechfeldgemeinden und der Stadt Schwabmünchen an einem „runden Tisch“ Vorschläge erarbeiten, wie mehr Straßenverkehr auf die Schiene gebracht werden könne.

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