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Königsbrunn

18.06.2017

Kinder liefern einen Streifzug durch die Stadtgeschichte

Seit 25 Jahren gibt es den Kindergarten St. Elisabeth, seit zehn die Krippe. Ein Geschenk gab’s für den Pfarrer.

25 Jahre Kindergarten St. Elisabeth, zehn Jahre Krippe St. Elisabeth und dazu 175 Jahre Gemeindeerhebung und 50 Jahre Stadt Königsbrunn, wenn dies kein Grund zum Feiern ist. Und dies haben die Kinder, Eltern, Mitarbeiterinnen und geladenen Gäste im Garten der Königsbrunner Kindertagesstätte ausgiebig und fröhlich getan.

Carmen Dolgos, Roswitha Zink und Sabine Wilhelm begrüßten die Gäste und gemeinsam überlegten sie mit den Kindern, was denn mit dem Wort Jubiläum überhaupt gemeint sei und welche Gäste man zu solch einem Fest einlädt. Die Kinder und Mitarbeiterinnen hatten, wie in jedem Jahr, wieder ein abwechslungsreiches Programm zum Thema vorbereitet. Der Frosch im Brunnen quakte laut und führte die Gäste durch die Aufführung. Die Kinder zeigten sich dabei als textsichere Darsteller mit schauspielerischen Talenten und lieferten einen spielerischen Streifzug durch die Stadtgeschichte.

Kinder tanzten zu Ehren des Königs

Dabei konnte man erfahren, dass die Straße Via-Claudia mitten durch das heutige Königsbrunn führte und das Neuhaus als Zollhaus und Wechselstation für die Pferde gebaut wurde. Sogar der König kam hindurch und gab den Auftrag, Brunnen schlagen zu lassen. Daher auch der Name unserer Stadt: Königsbrunn. Zur Ehre des Königs tanzte eine Gruppe der Kinder, zu klassischer Musik, einen Barocktanz mit Rosen. Auch Pilger, Handelsreisende und Wallfahrer rasteten hier und die ersten Siedler zogen nach Königsbrunn.

Vor fünfzig Jahren wurde Königsbrunn zur Stadt erhoben. Schwungvoll und mitreißend zeigten einige Kinder dazu den „Lollipop-Tanz“. In der immer größer werdenden Stadt brauchten wir immer mehr Kindergärten für die wachsende Kinderschar. Vor 25 Jahren wurde der Kindergarten St. Elisabeth gebaut und 15 Jahre später die Krippe. Fleißige Handwerker bauten, mit musikalischer Unterstützung aller Kinder, die Häuser aus großen Bausteinen. Mit einem kräftigen „Happy Birthday“ endete die Aufführung der Kinder.

Für den Pfarrer gab‘s zum Abschied einen Bären

Eine Überraschung hatte der Frosch für Pfarrer Bernd Weidner, der Königsbrunn im Herbst verlässt: Da ihn sein Weg in den Bärenkeller in die Bärenstraße führen wird, überreichten ihm die Leitungen im Namen der Kinder einen kleinen Bären als Glücksbringer. Der bedankte sich mit einem Segen mit frischem „Königs-Brunnenwasser“. Bei verschiedenen Spielestationen konnten sich Groß und Klein in Geschicklichkeit und Wissen messen. Beim Pferde tränken, Steckenpferde reiten, Gewürze erschnuppern, Getreide wiegen und Goldstücke suchen konnten sich die Kinder in frühere Zeiten vor 175 Jahren zurückversetzen. Beim Hula Hoop und auch beim Königsbrunn-Quiz konnten die Erwachsenen zeigen, wie gut sie sich in ihrer Heimatstadt auskennen. Pfarrer Weidner und Bürgermeister Feigl meinten: „Bei so kindgerecht aufgearbeiteter Stadtgeschichte, haben sicher noch einige Erwachsene etwas dazugelernt.“

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